Kuala Lumpur – ein Zusammenspiel von Gegensätzen

Malaysia: 

Hauptstadt: Kuala Lumpur // Währung: Malaysische Ringgit (1€ = 4-5 Ringgit) // Einwohner in Kuala Lumpur: Ca 1,5 Millionen 

Die erste Station unserer Reise war Kuala Lumpur. Nach 6 Stunden Flug von München nach Abu Dhabi und nochmal ca. 7 Stunden von Abu Dhabi nach Kuala Lumpur waren wir froh, endlich angekommen zu sein.

Die Sache mit dem Visum war sehr einfach. Ohne jegliche Angaben von Aufenthaltsort oder ähnlichem haben wir ein Visum über 3 Monate bekommen. Im Beitrag über die Wohnungssuche habe ich ja schon darüber berichtet, dass wir uns für eine Unterkunft über AirBNB entschieden hatten. Mit einem Taxi, welches man direkt und seriös vom Flughafen buchen konnte, ging es zum Apartment. Leider gab es beim „einchecken“ kleine Probleme aber als wir erstmal im Apartment angekommen sind, war auch das vergessen. Für einen geringen Preis pro Person hatten wir ein 3 Zimmer Apartment im 11 Stockwerk eines super modernen Gebäudes mit Pool und Lift direkt zum Apartment, welchen man nur mit einer bestimmten Chipkarte nutzen konnte. „Kuala Lumpur – ein Zusammenspiel von Gegensätzen“ weiterlesen

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Südostasien – Länder voller neuer Eindrücke und Erfahrungen

In einem Monat reisen durch Südostasien ist viel passiert. Ich habe 3 neue Länder für mich kennen gelernt, tolle Menschen getroffen und sehr viel ausprobiert. Vor allem natürlich das heimische Essen dort.

 Was vor dieser Reise auf mich zukam habe ich in den Beiträgen: Die Vorbereitungen und Irgendwo muss man ja wohnen schon ein wenig berichtet.

Mit diesem Beitrag möchte ich in erster Linie neugierig machen. Die ganzen Erfahrungen und Erlebnisse könnte ich niemals nur in einen Text zusammenfassen. Ich möchte die nächsten Wochen dazu nutzen, die verschiedenen Erlebnisse, Orte, Länder einzeln zu beschreiben. So kann ich mir sicher sein, dass ich auch alles erwähne, was ich erwähnenswert finde und meinen eigenen Fokus setzen.

Die Reise begann in Kuala Lumpur, Malaysia. Vorab habe ich von dieser Stadt nicht so viel gehört. Durch meine Reise nach Thailand vor 2 Jahren habe ich mir diese Stadt ein wenig so wie Bangkok gedacht – aber eher unterbewusst. Und im Nachhinein würde ich auch behaupten, dass sich diese Stadt in Teilen ähnelt. Damit meine ich nicht die imposanten Gebäude, die beide Städte besitzen, sondern die Unterschiede, die jeweils dort herrschen. Wenn man nur 10 Fußminuten vom fast schon glamourösen Bankenviertel Obdachlose Mütter mit ihren kleinen Kindern schlafen sieht. Ich möchte jetzt aber kein zu böses Bild vermitteln – lasst euch überraschen.


Singapur war eine weitere Station. Von Singapur habe ich nur gutes gehört. Viele Backpacker auf dem Weg nach Australien machen dort einen Stop und bleiben auch ein paar Tage, um sich die Stadt genauer anzuschauen – auf meinem Weg nach Australien hab ich das zwar nicht gemacht aber nun doch irgendwie nachgeholt. Der Kontrast zu Kuala Lumpur war sehr extrem und ob das nun gut oder schlecht war, kann ich pauschal auch nicht sagen. Es hatte Vor- und Nachteile. Aber was ich mit Gewissheit sagen kann ist, dass diese Stadt in Südostasien echt eine Ausnahme bildet und sich die Regierung wirklich in vielen Punkten selbst auf die Schulter klopfen kann, in mitten der anderen Ländern solch eine „Insel“ geschaffen zu haben.


Als letztes Land bereiste ich ein wenig Indonesien. „Ein wenig“ kann man sehr wörtlich nehmen, da ich in der Zeit auf Bali und ein wenig drum rum verbracht habe. Von unserem ursprünglichen Plan, über Java nach Bali zu reisen, sind wir im Laufe der Reise abgewichen und ich muss sagen, dass ich es keinesfalls bereue und sogar froh bin, da ich vorher nicht wusste, viel groß und Vielfältig Bali ist. Dort kann man wirklich einige Zeit verbringen und hat einiges zu entdecken.


So, nun wisst ihr, was euch in den nächsten Wochen so ganz grob erwartet. Ich versuche so viele Details wie möglich zu präsentieren. Zum Beispiel welche Gerichte man als Indonesier oft isst und es als solcher schlecht nachvollziehen kann, dass man in Europa alles mit Messer und Gabeln essen muss. Außerdem werde ich mir vielleicht ein wenig Luft machen über Touristen anderer Länder, die irgendwie kein Benehmen oder Achtung an den Tag legen.

Viele Bilder meiner Reise könnt ihr auch gerne  schon auf Instagram anschauen :)

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Einen Monat Asien – die Vorbereitungen

Durch ein Studium haben viele in den Semesterferien wohl so viel Zeit frei wie danach wohl nie wieder. 1,5 – 3 Monate frei und das ist total okay und niemand sagt was. Diese Zeit sollte man nutzen.

Das habe ich für die nächsten Semesterferien vor. Da wird es heißen: Asien, ich komme! Nachdem ich Thailand schon besucht habe und dort einen starken Eindruck bekam, möchte ich nun noch andere Facetten von Südostasien kennen lernen.

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Granada – Spaniens Geheimtipp

Auf unserem „Road-Trip“ kamen wir nach den Stationen Barcelona, Valencia und Alicante auch ins schöne Granada. Zuerst waren wir uns nicht sicher, ob Granada auf unserer Tour liegen sollte, da wir gerne noch ein paar Tage am Strand gehabt hätten. Aber nachdem unsere AirBNB Gastgeber uns allesamt Granada empfohlen haben fuhren wir natürlich hin!

Als ich unserer Gastgeberin schrieb, wo wir denn am besten parken könnten, hat sie uns eine Straße empfohlen, die laut Karte weit weg vom Apartment wäre. Nun gut.

Auf unserem Spaziergang zum Apartment haben wir auch schon verstanden warum. Unser Apartment lag direkt in der süßen Altstadt inmitten von kleinen Bars und Restaurants. Wir waren sofort begeistert. Das Haus war ein altes, spanisches und aufgeteilt in vielen kleinen Apartments. Es schien sehr für AirBNB so ausgestattet worden zu sein.

Der Blick von der kleinen Dachterrasse des Hauses
Der Blick von der kleinen Dachterrasse des Hauses

Abends ging es für uns dann immer raus zu den Restaurants. Es soll jetzt aber nicht so klingen, als würden wir sonst den Tag nur im Apartment verbringen =). Es war immer eine sehr lustige, laute und angenehme Stimmung. Ich würde eigentlich sagen typisch spanisch aber es waren auch merklich einige Touristen dort unterwegs.

In Alicante wurden wir schon drauf hingewiesen, dass wir kugelrund aus Granada kommen würden. Bis zum ersten Abend in Granada wussten wir nur noch nicht so direkt warum. Dann wurde es aber schnell offensichtlich. Zu jeder Bestellung, egal ob es nun ein Bier, ein Sangria, ein Hauptgericht oder eine Vorspeise ist, bekommt man ein Tapa. Tapas sind in der Übersetzung „kleine Häppchen“ – somit könnte es ja erstmal alles sein. Wir bekamen geröstetes Brot, Oliven, Schinken, Pizzabrötchen, frittierten Fisch und vieles andere noch. Und ja, wir haben dort öfter was bestellt… =). Das war mein persönliches Highlight dort weil ich beim Bierchen gerne hunger bekomme und so wurde dem immer sofort Abhilfe geschaffen.

Aber auch abseits des Essens ist Granada sehenswert. Zuerst wird mit Granada oft mit der Burgstadt Alhambra in Verbindung gebracht.

Die Alhambra [aˈlambɾa] ist eine bedeutende Stadtburg (kasbah) auf dem Sabikah-Hügel von Granada in Spanien, die als eines der schönsten Beispiele des maurischen Stils der islamischen Kunst gilt. Die Alhambra ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas und seit 1984 Weltkulturerbe. Die Burganlage ist etwa 740 m lang und bis zu 220 m breit. Im Osten ist ihr der Sommerpalast Generalife vorgelagert. – Wikipedia

Auf dem Weg von Alhambra zurück in die Stadt
Auf dem Weg von Alhambra zurück in die Stadt

Der Weg dorthin ist ohne Shuttle und auf Umwegen (den wir wohl genommen haben) schon ein ganzes Stück aber es lohnt sich definitiv. Wie man auf dem Bild sieht, kann ich den Sonnenuntergang von dort oben sehr empfehlen!

Ob es nun genau an der Zeit lag, oder ob Granada immer so voller Leben ist, kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Aber ende September war dort, auch auf den Straßen, sehr viel los. Es hört sich jetzt vielleicht negativ an aber das soll es nicht. Es war toll! Sehr lebendig und interessant anzuschauen.

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Einmal durch die Stadt führt der Fluss Rio Darro durch. An diesem kann man sich gut orientieren und einen kleinen Spaziergang quer durch die Stadt machen, wo man sich auch mal abseits des Zentrums umschauen kann.

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Leider war der Fluss zu unserer Zeit bloß ein Bächlein aber ich kann mir kaum vorstellen, dass es das ganze Jahr über so ist.

 

Granada hat mir insgesamt sehr gut gefallen und ist zu meinem persönlichen Geheimtipp geworden. Wie man rauslesen kann liegt es vor allem an den Tapas, aber auch der süßen typsich-spanischen Innenstadt und der tollen Lage unserer Unterkunft. Wer einen Trip nach Spanien macht und auch mal abseits der Strände Urlaub machen möchte, dem würde ich Granada nur empfehlen. Wer den Link zu unserer Unterkunft über AirBNB gerne haben möchte kann mir gern schreiben.

 

Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens

Wohnungen über AirBNB kann ich nur empfehlen!

Spanien ist ja weit mehr als Mallorca und Ibiza, trotzdem war ich erst dieses Jahr das erste Mal auf dem spanischen Festland. Nachdem ich 2 Semester Spanisch in der Uni hatte, wollte ich natürlich auch mal meine Sprachfähigkeiten testen.

IMG_3036Mitte September ging es von München nach Spanien, genauer gesagt zu unserem ersten Ziel: Barcelona. Wir buchten unsere Unterkunft vorab über Airbnb.de und hatten sofort Glück. Die Lage war sehr zentral aber in keinem Touristengebiet. Ich war sehr überrascht von der tollen Wohnung. 3 Zimmer, individuell eingerichtet und eine tolle Gastgeberin. Ein Tipp aus dem Schlafzimmer: Einen Ast Treibholz an Ketten aufhängen und Bügel dran. Fertig ist die stylische Kleiderstange. Was nicht so schön war als Begrüßung, war die Warnung, dass so gut wie jeder Tourist in Barcelona beklaut wird.

Mit meinen Spanischkentnissen kam ich in Barcelona leider nicht so weit. Catalan ist weitaus mehr als nur ein Dialekt ein Spanien. Im deutschen würde ich es mit dem Altbayrisch oder Plattdeutsch vergleichen. Aber für die Orientierung anhand von Schildern oder beim Einkauf war es doch sehr praktisch =).

Tipp für die Anreise: Shuttle-Bus vom Flughafen fährt alle 10 Minuten und kostet knapp 6 Euro und fährt schnell und ohne viele Stops in die Innenstadt. 

 

Barcelonas Sehenswürdigkeiten

Auf diese möchte ich gar nicht so genau drauf eingehen, da sie in jedem Reiseführer zu finden sind und was noch wichtiger: sie sind nicht zu übersehen =).

IMG_3050Die Sagrada Familia ist auf jeden Fall einen Blick wert. Diese Bild lässt gar nicht genau erkenne, wie riesig diese Kirche ist. Um dort hinein zu gelangen sollte man aber Karten im voraus besorgen.

 

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Der Arc de Triomf – überwältigend und wunderschön. Zu unserer Zeit war auf dem Platz dahinter ein großes Weinfest.

 

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Barcelona hat sehr viele tolle, überwältigende Gebäude, Ecken, Straßen und Menschen. Bei unseren 4 Tagen dort sind wir nicht müde geworden neue Teile Barcelonas zu entdecken und haben jedes Mal aufs neue Flecken gefunden, die uns überrascht haben.

 

Mein Barcelona – was mir im Gedächtnis geblieben ist.

Barcelona war meine erste spanische Großstadt. Ich wusste nicht so recht, was mich dort erwartet. So bin ich aber auch ohne große Erwartungen hingeflogen. Barcelona hat aus meiner Sicht viele Facetten. Barcelona wird oft mit Mode und Events genannt aber auch für Tourismus insbesondere Städtereisen. Barcelona ist das spanische London.

Was mich sehr überrascht hat, ist das Preisniveau. Da ich die Preise und München und Hamburg gewohnt bin dachte ich, dass Lebensmittel dort günstiger wären weil das Einkommensniveau der Spanier in den letzten Jahren leider auch gesunken ist. Abgesehen von Backwaren und Milchprodukten (merkwürdigerweise) waren die Lebensmittel aber nicht günstiger als in Deutschland.

IMG_3080Strand, Meer, Stadt, Leben. Diese Stadt hat mich sehr positiv überrascht mit ihrer Vielfalt. Ob man nun einen Tag am Strand verbringen will, Wandern möchte oder die Zeit zum shoppen nutzen will, Barcelona hat für jeden etwas.

Leider gibt es aber auch in der wirtschaftlich gut gestellten Stadt Barcelona Ghetto-ähnliche Bezirke wo man sich plötzlich auf der Erkundungstour wiederfindet. Man sollte sich nicht blenden lassen von dem Prunk sondern immer reflektieren und beobachten.

 

Spanien oder Katalonien?

Ich wusste vor dem Trip, dass Barcelona zu Katalonien gehört, aber sah es als spanisches Gegenstück zu unseren Bundesländern. Dort habe ich aber viel mehr beobachtet. Natürlich zunächst die sprachlichen Unterschiede. Katalan ist aus meiner Sicht eine eigene Sprache und nicht nur ein Dialekt. Auf den Märkten Barcelonas sind mir sehr oft Aufkleber, Shirts, Patches und anderes aufgefallen, wo für die Unabhängigkeit Kataloniens aufgerufen wird. Auch auf politischen Plakaten war es immer wieder ersichtlich, dass Katalonien wohl für die Unabhängigkeit von Spanien ist. Das war für mich sehr interessant aber auch ein wenig aufwühlend. Der Nationalstolz der Menschen wird heutzutage bzw. aktuell wieder größer. Das sehe ich als etwas tolles denn man sollte seine Kultur und das eigene Land zu schätzen wissen und pflegen. Aber so wie in Deutschland kam es mir in Spanien auch wie erhöhter Rechtsextremismus vor. Diese Art von Stolz veränstigt mich und ich hoffe nicht, dass diese Tendenz weiter anhält.

 

Barcelona, see you soon!

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„Danke für deinen Besuch“ – Danke Barcelona für die Gastfreundlichkeit :)

Barcelona ist für mich eine Stadt voller Facetten. Da ich den Strand und das Meer liebe und dazu Großstadtvernarrt bin, ist Barcelona ein super Reiseziel. Die Menschen sind freundlich, die Sehenswürdigkeiten gigantisch und es gibt immer etwas zu entdecken. Auch zum Weggehen am Abend eignet sich Barcelona sehr gut. Auch wenn man in Spanien aufpassen muss, wann man zum Dinner ausgeht. Wo man in Deutschland zwischen 18 und 20 Uhr ein Restaurant aufsucht, so ist in Spanien zwischen 21 und 23 Uhr eher die Zeit fürs Dinner.

Als unsere Gastgeberin uns am Ende unseres Aufenthalts gefragt hat, ob wir denn beklaut wurden und wir mit Nein antworteten, war sie sehr überrascht darüber =).

Keine Lust auf eine Pauschalreise? Wie man anfängt einen eigenen Trip zu planen.

Man kennt ja die Angebote „1 Woche Malle für 589 Euro all inclusive“. Solche Angebote mögen in viele Fällen gut sein aber das ist nicht für jeden etwas. Wenn man aber zum ersten mal vor der Frage steht, wie man sowas nun organisiert, kann das schon mal sehr kompliziert werden.

Ich probiere nun jetzt mal eine grobe Anleitung zu liefern, wie man sowas angehen könnte. Ich bin grad selbst im Planen einiger Reisen – EU und non-EU. Als nächstes geht es nach Spanien, nicht nach Mallorca oder Ibiza sondern auf das Festland. Die Ostküste Spaniens bietet einige Städte und Plätze, die man sich, laut Reiseführern, ansehen sollte. Leider ist unsere Zeit dort, nämlich 2 Wochen, nicht sehr viel um alles ausführlich anzuschauen. Beim Beispiel unserer baldigen Reise nach Spanien werde ich nun mal ein paar Steps auflisten.

Der allererste Schritt bei jedem sollte aber natürlich die Auswahl des Reiseziels sein. Natürlich weiß man es vorher, sonst würde man nicht los wollen aber manchmal steht auch nur ein ganzes Land als Wunsch auf der Liste und die Zeit könnte nicht ausreichen, das ganze Land sehen zu können. Außerdem sollten Warnungen beim auswärtigen Amt gelesen werden. Ich finde die Daten dort immer sehr dramatisch aber ich denke es wird niemandem Schaden, mal einen Blick reinzuwerfen. Die Entscheidung einzureisen trifft man ja im Endeffekt selbst.

Am wichtigsten ist beim ersten Organisieren natürlich die Festlegung des Zeitraums. Das ist natürlich oft klar, weil man für diese Zeit natürlich Urlaub einreicht oder Semesterferien hat.

Als nächstes würde ich empfehlen einen Flug zu buchen. Da ist natürlich erstmal die Überlegung wichtig, wo der Flug hingehen soll und von wo man wieder zurückfliegen möchte. Man muss nicht zwangsläufig vom gleichen Punkt zurückfliegen, wo man auch angereist sind. Viele Flugportale bieten schon die Option, Gabelflüge auszuwählen.

Anschließend ist das Gröbste schonmal geplant. Meine nächsten Überlegungen bei unserem Spanienurlaub waren dann, wie wir uns fortbewegen. Wir sind zu dem Schluss gekommen, uns ein Auto zu mieten für einen Großteil der Zeit und für eine letzte Strecke eine Bahnfahrt.

Mir war es bei diesen Schritten wichtig, gewisse Freiräume zu haben. Es soll nicht schon Monate vorher jeder Tag geplant sein und nicht jeder Ort feststehen. Ein Urlaub soll kein Monate vorher feststehender Stundenplan sein, sondern Urlaub.

Besuch im Katzentempel

Ich kannte es bisher nur aus dem Fernsehen oder Internet. Es gibt sie also auch in Deutschland – die Katzencafés. Durch einen Kommilitonen wurde ich darauf aufmerksam gemacht und dann nutzte ich gleich die Chance, dort mal vorbei zu schauen.

Da ich selbst mit Katzen aufgewachsen bin, gefielen mir die süßen Vierbeiner natürlich von Anfang an total. Das Café heißt Katzentempel und befindet sich in München in der Türkenstraße. Eine sehr zentrale, schöne Ecke Münchens.

Wenn man ins Café kommt, geht man erstmal in einen kleinen Vorraum, damit die Katzen

Schön gestaltete Karte um gleich einen Überblick zu bekommen, was oder wen man dort genießen kann.
Schön gestaltete Karte um gleich einen Überblick zu bekommen, was oder wen man dort genießen kann.

nicht so einfach raus gehen können, falls ihnen danach ist. Das Ambiente gefällt mir dort persönlich ganz gut, es ist alles sehr offen und man kann sich ganz entspannt einen schönen Platz zum sitzen oder entspannen suchen. Wie in anderen Cafés auch, wird man von einer Bedienung empfangen und erhält die schön gestaltete Karte.

Auf der linken Seite sieht man auf dem Bild eine Übersicht, wer dort so zu Hause ist und natürlich die „normale“ Karte mit Speisen und Getränken. Diese werden dort, abgesehen von biologischer Kuhmilch, komplett vegan angeboten. Ich habe dort einen Chai-Latte getrunken und dazu ein Früchtemüsli gegessen. Beides hat mir ausgesprochen gut geschmeckt auch wenn ich bei den Preisen erstmal kurz schlucken musste, was aber daran liegt, dass man als Student mehr auf das Geld schauen muss. Die Preise unterscheiden sich nicht wirklich von anderen Cafés, die aber keine Katzen zu bieten haben.

Zur Information, wo überhaupt die Katzen herkommen: Die Katzen wurden allesamt aus Tierheimen geholt um sie zu retten. Eine der Katzen hat auch nur noch 3 Beine aber tollt genauso wie alle anderen dort im Café rum.

Die Katzen leben dort in dem Café aber haben einen ganz eigenen Bereich, wo man als IMG_1985Gast auch nicht hingelangt, so sehe ich die Katzen schon frei in der Entscheidung, zu einem zu kommen. Sie waren auch bei unserem Besuch alle sehr zerstreut und haben natürlich viel geschlafen =). Ab und zu kamen aber auch welche zu uns oder anderen Gästen. Um die Katzen ein wenig auf die eigene Seite zu schlagen gibt es dort auch Katzenspielzeug ausgelegt, um sie bespaßen zu können.Es war sehr schön zu sehen, dass vor allem ältere Leute dort die Nähe der Katzen sehr genießen und es ihnen gut tun. Nicht jeder wird sich eine Katze halten können und so kann man die eigene Tierliebe den süßen Rackern dort auch teilen.

Die Inhaber sind sehr nett und wirken sehr fröhlich und natürlich merkt man Ihnen an, wie tierlieb sie sind. Eine kleine Sensation dort ist Balu. Seine Rasse ist die selbe wie die weltberühmte Grumpy Cat, die mittlerweile ja so ziemlich jeder kennt.

Es gibt innen Plätze am Fenster, wo es sehr gemütlich ist, welche wie auf dem Bild und einen Außenbereich.
Es gibt innen Plätze am Fenster, wo es sehr gemütlich ist, welche wie auf dem Bild und einen Außenbereich.

Mir hat der Besuch dort sehr gefallen weil es eine sehr entspannte Atmosphäre hat und ichnatürlich die Nähe zu Katzen immer genieße. Es war aber auch sehr spannend zu sehen, wie diese Idee sich in der Praxis umsetzen lässt, denn vorher kannte ich solche Art von Cafés nur aus den Medien. Mir gefällt diese Idee sehr gut und solange es den Katzen gut geht, dieses Gefühl hatte ich dort sehr,  können wir Menschen davon auch nur profitieren. Auch wenn die Preise dort für mich als Student sehr hoch sind, werde ich dem Café öfter wieder einen Besuch abstatten. Man zahlt dort keinen Eintritt und die Finanzierung dieses tollen Projektes muss ja auch stattfinden und das Angebot ist dort sehr interessant und vor allem Lecker.

Mal sehen, wann ich mir meine nächste „Katzendosis“ dort abholen werde =).

Dinge aus Hamburg, die man vermisst

Einige Zeit bin ich ja nun schon fern von dieser Wunderschönen Stadt. Hier möchte ich sammeln, was man alles an Hamburg vermisst, wenn man nicht dort sein kann =). Dies ist ein wachsender Beitrag. Bitte schreibt doch in die Kommentare, was ihr aus Hamburg vermisst =).

  1. Wasser! – Keine andere Stadt hat so viel davon und auch noch so unglaublich schön dazu. Kurz an den Elbstrand, einen Spaziergang an der Alster oder irgendwo an den Deich. Wenn man will, kann man immer und schnell ans Wasser.
  2. den Hamburger Hafen: Die Aussicht, die Orte zum entspannen, die Geräusche
  3. Franzbrötchen und Hanseaten – weil es die sonst nirgends gibt!
  4. Den hamburger Kiez – für jeden was dabei, oft asozial aber beschert immer wieder einen lustigen Abend.
  5. Moin! – Einfacher kann man den Tag gar nicht starten
  6. das ständige Gejammer darüber, dass Hamburg nicht mehr das ist was es mal war weil die Schanze und die Reeperbahn überrollt werden von Kapitalisten.
  7. Den merkwürdigen Prediger der Mönkebergstr. der immer mit Bibel und oftmals mit einem Kreuz bewaffnet ist, um uns Menschen zu läutern.
  8. Den Hamburger Dom – auch wenn man selten da ist, die Möglichkeit ist die 4 Monate im Jahr schon schön. Und nein, es handelt sich um keine Kirche =).
  9. Den alten Elbtunnel und die Aussicht auf der anderen Seite der Elbe – bei Tag und bei Nacht =).
  10. Die Landungsbrücken: einfach den Hafen genießen
  11. Die Möglichkeit, nach einer langen Nacht auf den Fischmarkt zu gehen und dort was kühles zu genießen und dabei zu sehen, wie die Sonne über der Elbphilharmonie aufgeht.
  12. Planten un Blomen: der chinesische Garten, die Wasserspiele, das Grün
  13. Die Geschäfte haben länger als 20 Uhr auf (das gilt nur wenn man in Bayern wohnt =) )
  14. Die Abwechslung zu Tauben: Möwen
  15. Den Wind: die kühle Brise im Sommer, der Regen von unten, der eisige Wind im Winter
  16. Jim Block (kleiner Bruder vom Block House und nur in Hamburg vertreten.)

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Eindrücke aus Leipzig

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich den Osten von Deutschland noch nicht so genau kenne und besucht habe. Natürlich ist da Berlin, dort war ich schon einige Male. Aber ansonsten kann ich nicht behaupten, schon viel dort gesehen zu haben.

Nun kann ich aber was über Leipzig berichten. Als wir mit dem Auto in Leipzig reinfuhren wurde meine Vorfreude ein wenig gedämpft. Ich habe viel gehört darüber, wie schön Leipzig sein soll, aber was ich auf den ersten Blick war, waren leere Grundstücke, alte, verfallene Gebäude, ausgebrannte Dachstühle und viel Graffiti.  „Eindrücke aus Leipzig“ weiterlesen

Ein paar Tage Prag

Prag, Hauptstadt der tschechischen Republik, hat uns einen tollen Kurzurlaub beschert. Der Urlaub wurde von uns sehr spontan geplant bzw. gebucht. Trotzdem konnten wir gute Preise durch Vergleiche ergattern.

Wir fuhren mit Autobus Oberbayern, welcher ein Prag-München-Express anbietet, und zahlten pro Person gerade mal 18 Euro pro Fahrt. Der Bus fuhr morgens um 8 Uhr in München am ZOB los. Ich denke, dass dies die komfortabelste Busfahrt bisher für mich war. Es waren nur wenig andere mit im Bus, es gab kostenloses W-LAN und Kaffee die ganze Fahrt über.

Nach so ziemlich genau 5 Stunden kamen wir in Prag am Busbahnhof an. Wir hatten es auch nicht weit, um zu unserem Hotel Pentahotel zu gelangen. Das Pentahotel ist mit 4 Sternen ausgezeichnet und hat auf Internetportalen viele sehr gute Bewertungen. Kurz gefasst kann ich sagen, dass ich mehr als zufrieden mit dem Hotel war. Es war sehr sauber, das Personal sehr freundlich und kompetent, das Frühstück war in meinen Augen und für meine Bedürfnisse mehr als genug und die Lounge eignete sich sehr gut für einen schönen Abend im Hotel. Auch von mir bekommt dieses Hotel eine klare Weiterempfehlung.

Hinter diesem Vorhang liegt das Frühstücksbuffet.
Hinter diesem Vorhang befindet sich das Frühstücksbuffet.

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