Kuala Lumpur – ein Zusammenspiel von Gegensätzen

Malaysia: 

Hauptstadt: Kuala Lumpur // Währung: Malaysische Ringgit (1€ = 4-5 Ringgit) // Einwohner in Kuala Lumpur: Ca 1,5 Millionen 

Die erste Station unserer Reise war Kuala Lumpur. Nach 6 Stunden Flug von München nach Abu Dhabi und nochmal ca. 7 Stunden von Abu Dhabi nach Kuala Lumpur waren wir froh, endlich angekommen zu sein.

Die Sache mit dem Visum war sehr einfach. Ohne jegliche Angaben von Aufenthaltsort oder ähnlichem haben wir ein Visum über 3 Monate bekommen. Im Beitrag über die Wohnungssuche habe ich ja schon darüber berichtet, dass wir uns für eine Unterkunft über AirBNB entschieden hatten. Mit einem Taxi, welches man direkt und seriös vom Flughafen buchen konnte, ging es zum Apartment. Leider gab es beim „einchecken“ kleine Probleme aber als wir erstmal im Apartment angekommen sind, war auch das vergessen. Für einen geringen Preis pro Person hatten wir ein 3 Zimmer Apartment im 11 Stockwerk eines super modernen Gebäudes mit Pool und Lift direkt zum Apartment, welchen man nur mit einer bestimmten Chipkarte nutzen konnte. „Kuala Lumpur – ein Zusammenspiel von Gegensätzen“ weiterlesen

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Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens

Wohnungen über AirBNB kann ich nur empfehlen!

Spanien ist ja weit mehr als Mallorca und Ibiza, trotzdem war ich erst dieses Jahr das erste Mal auf dem spanischen Festland. Nachdem ich 2 Semester Spanisch in der Uni hatte, wollte ich natürlich auch mal meine Sprachfähigkeiten testen.

IMG_3036Mitte September ging es von München nach Spanien, genauer gesagt zu unserem ersten Ziel: Barcelona. Wir buchten unsere Unterkunft vorab über Airbnb.de und hatten sofort Glück. Die Lage war sehr zentral aber in keinem Touristengebiet. Ich war sehr überrascht von der tollen Wohnung. 3 Zimmer, individuell eingerichtet und eine tolle Gastgeberin. Ein Tipp aus dem Schlafzimmer: Einen Ast Treibholz an Ketten aufhängen und Bügel dran. Fertig ist die stylische Kleiderstange. Was nicht so schön war als Begrüßung, war die Warnung, dass so gut wie jeder Tourist in Barcelona beklaut wird.

Mit meinen Spanischkentnissen kam ich in Barcelona leider nicht so weit. Catalan ist weitaus mehr als nur ein Dialekt ein Spanien. Im deutschen würde ich es mit dem Altbayrisch oder Plattdeutsch vergleichen. Aber für die Orientierung anhand von Schildern oder beim Einkauf war es doch sehr praktisch =).

Tipp für die Anreise: Shuttle-Bus vom Flughafen fährt alle 10 Minuten und kostet knapp 6 Euro und fährt schnell und ohne viele Stops in die Innenstadt. 

 

Barcelonas Sehenswürdigkeiten

Auf diese möchte ich gar nicht so genau drauf eingehen, da sie in jedem Reiseführer zu finden sind und was noch wichtiger: sie sind nicht zu übersehen =).

IMG_3050Die Sagrada Familia ist auf jeden Fall einen Blick wert. Diese Bild lässt gar nicht genau erkenne, wie riesig diese Kirche ist. Um dort hinein zu gelangen sollte man aber Karten im voraus besorgen.

 

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Der Arc de Triomf – überwältigend und wunderschön. Zu unserer Zeit war auf dem Platz dahinter ein großes Weinfest.

 

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Barcelona hat sehr viele tolle, überwältigende Gebäude, Ecken, Straßen und Menschen. Bei unseren 4 Tagen dort sind wir nicht müde geworden neue Teile Barcelonas zu entdecken und haben jedes Mal aufs neue Flecken gefunden, die uns überrascht haben.

 

Mein Barcelona – was mir im Gedächtnis geblieben ist.

Barcelona war meine erste spanische Großstadt. Ich wusste nicht so recht, was mich dort erwartet. So bin ich aber auch ohne große Erwartungen hingeflogen. Barcelona hat aus meiner Sicht viele Facetten. Barcelona wird oft mit Mode und Events genannt aber auch für Tourismus insbesondere Städtereisen. Barcelona ist das spanische London.

Was mich sehr überrascht hat, ist das Preisniveau. Da ich die Preise und München und Hamburg gewohnt bin dachte ich, dass Lebensmittel dort günstiger wären weil das Einkommensniveau der Spanier in den letzten Jahren leider auch gesunken ist. Abgesehen von Backwaren und Milchprodukten (merkwürdigerweise) waren die Lebensmittel aber nicht günstiger als in Deutschland.

IMG_3080Strand, Meer, Stadt, Leben. Diese Stadt hat mich sehr positiv überrascht mit ihrer Vielfalt. Ob man nun einen Tag am Strand verbringen will, Wandern möchte oder die Zeit zum shoppen nutzen will, Barcelona hat für jeden etwas.

Leider gibt es aber auch in der wirtschaftlich gut gestellten Stadt Barcelona Ghetto-ähnliche Bezirke wo man sich plötzlich auf der Erkundungstour wiederfindet. Man sollte sich nicht blenden lassen von dem Prunk sondern immer reflektieren und beobachten.

 

Spanien oder Katalonien?

Ich wusste vor dem Trip, dass Barcelona zu Katalonien gehört, aber sah es als spanisches Gegenstück zu unseren Bundesländern. Dort habe ich aber viel mehr beobachtet. Natürlich zunächst die sprachlichen Unterschiede. Katalan ist aus meiner Sicht eine eigene Sprache und nicht nur ein Dialekt. Auf den Märkten Barcelonas sind mir sehr oft Aufkleber, Shirts, Patches und anderes aufgefallen, wo für die Unabhängigkeit Kataloniens aufgerufen wird. Auch auf politischen Plakaten war es immer wieder ersichtlich, dass Katalonien wohl für die Unabhängigkeit von Spanien ist. Das war für mich sehr interessant aber auch ein wenig aufwühlend. Der Nationalstolz der Menschen wird heutzutage bzw. aktuell wieder größer. Das sehe ich als etwas tolles denn man sollte seine Kultur und das eigene Land zu schätzen wissen und pflegen. Aber so wie in Deutschland kam es mir in Spanien auch wie erhöhter Rechtsextremismus vor. Diese Art von Stolz veränstigt mich und ich hoffe nicht, dass diese Tendenz weiter anhält.

 

Barcelona, see you soon!

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„Danke für deinen Besuch“ – Danke Barcelona für die Gastfreundlichkeit :)

Barcelona ist für mich eine Stadt voller Facetten. Da ich den Strand und das Meer liebe und dazu Großstadtvernarrt bin, ist Barcelona ein super Reiseziel. Die Menschen sind freundlich, die Sehenswürdigkeiten gigantisch und es gibt immer etwas zu entdecken. Auch zum Weggehen am Abend eignet sich Barcelona sehr gut. Auch wenn man in Spanien aufpassen muss, wann man zum Dinner ausgeht. Wo man in Deutschland zwischen 18 und 20 Uhr ein Restaurant aufsucht, so ist in Spanien zwischen 21 und 23 Uhr eher die Zeit fürs Dinner.

Als unsere Gastgeberin uns am Ende unseres Aufenthalts gefragt hat, ob wir denn beklaut wurden und wir mit Nein antworteten, war sie sehr überrascht darüber =).

Keine Lust auf eine Pauschalreise? Wie man anfängt einen eigenen Trip zu planen.

Man kennt ja die Angebote „1 Woche Malle für 589 Euro all inclusive“. Solche Angebote mögen in viele Fällen gut sein aber das ist nicht für jeden etwas. Wenn man aber zum ersten mal vor der Frage steht, wie man sowas nun organisiert, kann das schon mal sehr kompliziert werden.

Ich probiere nun jetzt mal eine grobe Anleitung zu liefern, wie man sowas angehen könnte. Ich bin grad selbst im Planen einiger Reisen – EU und non-EU. Als nächstes geht es nach Spanien, nicht nach Mallorca oder Ibiza sondern auf das Festland. Die Ostküste Spaniens bietet einige Städte und Plätze, die man sich, laut Reiseführern, ansehen sollte. Leider ist unsere Zeit dort, nämlich 2 Wochen, nicht sehr viel um alles ausführlich anzuschauen. Beim Beispiel unserer baldigen Reise nach Spanien werde ich nun mal ein paar Steps auflisten.

Der allererste Schritt bei jedem sollte aber natürlich die Auswahl des Reiseziels sein. Natürlich weiß man es vorher, sonst würde man nicht los wollen aber manchmal steht auch nur ein ganzes Land als Wunsch auf der Liste und die Zeit könnte nicht ausreichen, das ganze Land sehen zu können. Außerdem sollten Warnungen beim auswärtigen Amt gelesen werden. Ich finde die Daten dort immer sehr dramatisch aber ich denke es wird niemandem Schaden, mal einen Blick reinzuwerfen. Die Entscheidung einzureisen trifft man ja im Endeffekt selbst.

Am wichtigsten ist beim ersten Organisieren natürlich die Festlegung des Zeitraums. Das ist natürlich oft klar, weil man für diese Zeit natürlich Urlaub einreicht oder Semesterferien hat.

Als nächstes würde ich empfehlen einen Flug zu buchen. Da ist natürlich erstmal die Überlegung wichtig, wo der Flug hingehen soll und von wo man wieder zurückfliegen möchte. Man muss nicht zwangsläufig vom gleichen Punkt zurückfliegen, wo man auch angereist sind. Viele Flugportale bieten schon die Option, Gabelflüge auszuwählen.

Anschließend ist das Gröbste schonmal geplant. Meine nächsten Überlegungen bei unserem Spanienurlaub waren dann, wie wir uns fortbewegen. Wir sind zu dem Schluss gekommen, uns ein Auto zu mieten für einen Großteil der Zeit und für eine letzte Strecke eine Bahnfahrt.

Mir war es bei diesen Schritten wichtig, gewisse Freiräume zu haben. Es soll nicht schon Monate vorher jeder Tag geplant sein und nicht jeder Ort feststehen. Ein Urlaub soll kein Monate vorher feststehender Stundenplan sein, sondern Urlaub.

Frühling in München =)

Nun ist mein letzter Beitrag schon ein Weilchen her, aber es gibt mich noch. Die Uni hat mich nun wieder mehr eingespannt aber trotzdem möchte ich euch hiermit einen kleinen Eindruck geben, wie der Frühling in München aussehen kann. Ich freue mich schon sehr auf den Sommer in München! München ist jetzt schon sehr bunt, vor allem Grün und auch sehr sonnig. So kann es gerne weitergehen =).

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Über die Werbung für König der Löwen habe ich mich sehr gefreut =)
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Direkt in der Innenstadt findet man dieses schöne Plätzchen. Es liegt direkt am Odeonsplatz.
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Janina war auch sehr begeistert von den frisch angelegten Blumen =)
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Ein Bierchen in Tracht ist bei diesem Wetter auch eine gute Idee =)
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Nicht speziell der Frühling, aber trotzdem immer interessant zu sehen =)
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Es gibt so Momente, wo man weiß, woher Klischees kommen.
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Mein morgendlicher Weg zur Tram, bei dem Wetter macht man das ja sehr gerne =)

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Marlena auf Reisen: Costa Rica

Hallo ihr Lieben,

ich würde mich gerne bei euch vorstellen. Ich bin Marlena, 21 Jahre jung, aus München und bin Gastautorin auf diesen Blog. Alex und ich studieren zusammen und teilen die Leidenschaft fürs Reisen und schreiben. Da wir uns fast jeden Tag in der Uni sehen, hat er natürlich mitbekommen dass ich in den Semesterferien auf einer Rucksacktour für 4 Wochen in Costa Rica war und hat mich gebeten für euch einen kleinen Erfahrungsbericht zu schreiben, ich hab natürlich mit Freuden zugesagt und hier ist er, mein erster Blogbeitrag.

Warum Costa Rica?

Sonne, Strand, Meer, unglaublich nette Einheimische, Backpacker, leckeres Essen, Outdoor activities, atemberaubende Landschaften, größte Artenvielfalt der Welt, exotische Tiere und Pflanzen. Hier bist du, wenn du das Abenteuer suchst, genau richtig

Los Geht’s – ein paar Infos

MontezumaGanz ehrlich, die Vorbereitungen der Reise liefen etwas chaotisch ab, eigentlich bin ich ein sehr ordentlicher organisierter Mensch aber manchmal ist etwas Unordnung in jeder Hinsicht gut – so bleibt es spannend. Den Entschluss die Reise in den Ferien zu machen habe ich schon früher getroffen, allerdings standen die Klausuren und Arbeit an erster Stelle und haben mich voll beansprucht, deshalb musste ich die Planung etwas hinten anstellen. Zuerst wollte ich mit Begleitung reisen, weil ich immer alleine reise hatte ich Lust auf einen Travel-companion, allerdings ist mir meine Freundin aufgrund von Krankheit und abgelaufenen Passes abgesprungen. Von solchen Dingen lasse ich mich aber nicht vom Weg abringen und habe im Reisebüro meinen Flug nach San Jose, Costa Rica für 720€ (American Airlines, 2x mal Umsteigen in Philadelphia und Miami) gebucht. Den Preis fand ich in Ordnung, ich habe ca 10 Tage vor Abflug gebucht und musste 2xmal Umsteigen und hatte einen längeren Aufenthalt in Miami (über Nacht, es gab ein Feldbettenlager). Solltest du alleine Reisen ist das echt okay, aber mit Begleitung oder gar Familie empfehle ich eine andere Verbindung zu wählen, bist du jung und suchst das Abenteuer ist es überhaupt nicht schlimm. Für Flüge nach Central America sollte man ca. 500-1000€ einrechnen, die meisten Flüge haben Ihre Verbindungen in den Staaten, es gibt eine wenige Direkt Flüge und oder auch Airlines die in Spanien oder Portugal zwischenlanden.

Als Reiseführer kann ich euch den „Lonely Planet – Central America on a shoestring“ empfehlen, er gibt super Übernachtungs-tipps und ist ein toller Ratgeber für Touren und Attraktionen, es sind Karten, Übersetzungen, Sicherheitsinfos, Busfahrpläne, kulturelle Informationen und viele weitere brauchbare Features enthalten. Der Guide ist besonders hilfreich wenn ihr eine Backpackingtour plant und bereit seid ein Abenteuer zu erleben und viele neue Leute kennen zu lernen.

Sprache: In Costa Rica spricht man Spanisch, zwar wird in den touristischen Orten auch Englisch gesprochen, aber Grundkenntnisse wie das eigene Vorstellen oder nach den Weg fragen, sollte man lernen bzw. schnappt man das schnell auf und man sammelt schnell Sympathie Punkte bei den Locals. Einfach mal versuchen!

Packliste: Unbedingt mitnehmen solltet ihr Sonnencreme, Strandklamotten, Flip Flops, Bikinis, Kopfbedeckung, festes Schuhwerk, Regenjacke, kleine Reiseapotheke (Schmerztabletten, Pflaster, Durchfallmedizin) und auch 1 lange Hose und 2 Pullover (für den Regenwald). Insektenspray würde ich immer vor Ort kaufen, da die Locals immer wissen was am besten gegen die Biester hilft bzw. in dem entsprechenden Land eventuell andere Inhaltsstoffe sind als zB in Deutschland für „deutsche Mücken“.

Impfungen: Apropos wenn ich schon dabei bin, für Costa Rica sind medizinisch gesehen keine Impfungen notwendig (Hepatitis B wäre dennoch zu empfehlen) solltet ihr allerdings vorhaben auch das Nachbarland Panama zu besuchen, müsst ihr euch gegen Gelbfieber impfen lassen sonst klappt es nicht mit der Ein-und Ausreise. Die Impfung kostet ca. 90€, nicht alle Arztpraxen, vor allem Hausarztpraxen ist es nicht erlaubt diese Impfung selbst durchzuführen, ich bin mir aber sicher, dass euer Hausarzt, so wie meiner, einen guten Tropenmediziner kennt der das schnell und schmerzfrei durchführt. Vergesst euren Impfpass nicht, denn ihr bekommt einen Stempel der BRD in euren Impfpass zur Vorlage bei den Behörden, solltet ihr die Grenze nach Panama überqueren.

Visa: Auch gut zu wissen ist, dass man als deutscher Staatsbürger kein Visa im Vorlauf beantragen muss, solltet ihr allerdings über die USA einreisen bzw. fliegen, vergesst euch bitte nicht das ESTA zu holen (https://esta.cbp.dhs.gov/esta/ , Kosten ca. 14$)für die Staaten braucht ihr nämlich ein Visum, aber keine Angst das läuft ganz problemlos ab und ist meist innerhalb von ein paar Minuten genehmigt und ist für 2 Jahre gültig. In Costa Rica selbst wird man nach Aufenthaltsgrund und Dauer gefragt und bekommt eine Aufenthaltserlaubnis für entweder 30 oder 90 Tage, eine Einreisegebühr muss man nicht bezahlen, aber ACHTUNG eine „Departure Tax“ also beim Verlassen des Landes fällt eine Gebühr von 29$ an die entweder bar oder mit einer Visa Kreditkarte bezahlt werden muss.

Geld: Die Währung in Costa Rica ist der Colon (550 Colones entspricht ungefähr 1US Dollar, 610Colones ca 1€). Der US Dollar und der Colon werden als offizielles Zahlungsmittel akzeptiert. Kreditkarten werden weitläufig akzeptiert, allerdings sollte man IMMER Bargeld dabei haben. Geldautomaten sind weit verbreitet.

Fortschritt&Sichertheit: Costa Rica ist das vergleichsweise teuerste Land (Accomodation Dorm ca 10$, Busreisen von 1-15$, und Essen ca 10$ pro Tag) in Central America, jedoch aber auch am wohlhabendsten, fortschrittlichsten (CR bezieht seine komplette Energie aus erneuerbaren Energien) und vor allem am sichersten, ich persönlich bin nicht im Kontakt mit Kriminalität gekommen, dennoch sollte man vorsichtig sein, wenn man aber logisch denkt und nicht Nachts allein durch die Gegend läuft und seine Wertsachen im Safe einsperrt, sollte es aber keine Probleme geben. Die Ticos (Einwohner Costa Ricas) haben es nämlich verstanden, dass wenn sie ihre Touristen gut behandeln diese auch gerne wieder kommen und Geld in das Land bringen.

Öffentliche Verkehrsmittel: Die Busse sind sehr empfehlenswert (für mich immer der beste Weg ein Land kennen zu lernen), die Straßen in Costa Rica sind abenteuerlich, sehr hügelig und deshalb kann es öfter mal länger dauern, die Verbindungen jedoch sind super und die Busse auf Langstrecken haben meist AC, die kleineren eher selten, es ist dennoch erträglich, da der Fahrtwind kühle Luft durchs Fenster blähst. Der größte Umsteigeknotenpunkt ist San Jose, von dort kommt ihr wirklich überall hin.

Zum Thema Drogen: Marihuana ist Illegal, obwohl es dieses gibt wie Sand am Meer, dennoch rate ich allen vorsichtig zu sein, denn die Polizei versteht bei Missbrauch keinen Spaß.

Reisezeiten: Die Trockenzeit in Costa Rica ist von Januar – April, hier habt ihr eigentlich nur Sonnenschein, an vereinzelten Orten kann es auch mal regnen, aber sonst erwarten euch tolle warme sonnige Tage – eine super Zeit um deine Reise zu machen. Von Mai – Juli ist Regenzeit, dieser Zeitraum wird aber auch die „grüne Jahreszeit“ genannt da durch den Regen sich die Natur erholen kann und alles wunderschön grün wird, für Costa Rica heißt dass, mehr Regen – weniger Touristen und die Unterkünfte werden günstiger, die Locals genießen die etwas ruhigeren Monate! Aber alle Achtung für alle Schildkröten Fans – genau jetzt bis Ende August – hat man die besten Chancen auf die richtig großen Meeresschildkröten zu treffen (vor allem in Tortuguero).

Die Mentalität und das Lebensmotto der Ticos ist „PURA VIDA“, es ist schwer zu übersetzen da es wirklich eine Lebenseinstellung ist und es bedeutet so viel wie „genieß das Leben“, „alles gut“, „Hallo“, „Tschüss“, „coole Sache“, also auf jeden Fall kann man es in jedem positiven Zusammenhang einsetzen und verwenden.

Essen: GranadillaDas Nationalgericht in CR ist Gallo Pinto, das ist Reis mit schwarzen Bohnen, die Ticos lieben dieses Gericht und es wird in 1000 verschiedenen Varianten serviert. Oft wird der Reis mit Bohnen zum Frühstück und als Beilage bei anderen Gerichten gegessen und ist super lecker (und ich mag nicht mal Bohnen). Die Küche insgesamt ist unglaublich gut, bei Fleisch sollte man etwas vorsichtig sein und beim Metzger seines Vertrauens einkaufen, allerdings sind Fisch und Früchte ohne Bedenken zu genießen und das auch bitte in Massen es ist wirklich alles unglaublich frisch und naturbelassen. Ein Paradies für alle Vegetarier! Versucht so oft wie möglich in einem „Soda“ zu essen, diese Läden werden von Einheimischen geführt, sind vergleichsweise günstig und bieten das aller beste traditionelle Essen zu guten Portionen. Ihr solltet unbedingt die Früchte und Milkshakes dort probieren und eine Granadilla essen, sie sieht zwar etwas unappetitlich aus, ist aber sehr süß und lecker.

Das Leitungswasser war in den meisten Unterkünften ist genießbar, am besten fragt ihr immer an der Rezeption nach ob es trinkbar ist oder nicht. Sollte man aber einen empfindlichen Magen haben würde ich es nicht empfehlen, dass macht das Reisen leider auch etwas teuer denn ich würde ca. 5$ pro Tag für Wasser einrechnen. Ach ja und wie gesagt, vergesst nicht eure Durchfallmedizin!

Bei dem Thema fällt mir noch etwas lustiges ein, in Costa Rica ist das Abwassersystem nicht wie das Europäische, deshalb gibt es auf jeder Toilette Mülleimer, ja sogar bei den Männern. Warum? Weil man da sein gebrauchtes Toilettenpapier reinschmeißt. Ich lass das einfach mal so stehen. Man gewöhnt sich aber ganz schnell daran. Etwas eklig wird’s nur wenn der Mülleimer überquillt, aber hey, es ist Costa Rica – Paradise Problems.

Nach all den Infos, erzähl ich euch etwas über meine Reise…

Gelandet bin ich in San Jose  (Hauptstadt, größter Flughafen) und habe 2 Tage zum „ankommen“ dort verbracht, ich mache das auf jeder Reise so, um mich zu akklimatisieren d.h. erst mal Umgebung bekunden, wie läuft alles ab, öffentliche Verkehrsmittel, Sprache, Mentalität und am wichtigsten: Kontakte knüpfen. San Jose ist keine besonders hübsche Stadt, es gibt definitiv schöne Ecken wie z.B. den Market, aber mal ehrlich man ist nicht in Costa Rica um sich eine Stadt anzuschauen sondern um raus in die Natur zu gehen, also 2 Tage San Jose reichen vollkommen aus! Mein Tipp: den Markt im Herzen der Stadt besuchen, Hostel: Costa Rica Backpackers (Shuttle services)

Danach ging es für mich im Bus weiter nach Montezuma, die Einheimischen nennen das kleine Hippie Örtchen „Montefuma“, ihr könnt euch denken, wieso. Die Busfahrt war lang und abenteuerlich und beinhaltete eine 2 stündige Fahrt mit der Fähre (Kosten ca 15$). Aber das kleine alternative, fröhliche, künstlerische Dorf an der Pazifik Küste entschädigt für die anstrengende Busfahrt. Tolle Strände, Wasserfälle und „positive Vibes only“!

Meine Empfehlung (2-3 Tage Aufenthalt)NICHT HOSTEL LYS J. Mein Tipp: Unbedingt nachts den wunderschönen Sternenhimmel bewundern und früh morgens aufstehen um den Sonnenaufgang zu beobachten. Nicht zu verpassen: Die Wasserfälle (60m, mit kleineren Ablegern zum Springen und wunderschönen Wanderweg) und 2x die Woche ist Reggea Night – das heißt Feuershow, trommeln, trinken, tanzen und lachen bis zum Umfallen.

Playa HermosaDanach ging es weiter mit dem lokalen Bus nach Santa Teresa (ca. 1-2 Stunden fahrt) ein absolutes Surf Mekka, das kleine Dorf ist voll mit Surf-verrückten aus aller Welt die bis spät in der Nacht feiern gehen und die dann morgens die Ersten im Wasser sind, um die perfekte Welle zu reiten. Meine Empfehlung: (2-3 Tage Aufenthalt) Hostel: Pura Vida Mini Hostel, Tranquillo Backpackers Mein Tipp: Playa Hermosa, der schönste Strand in der Gegend und bleibt bitte bis zum Sonnenuntergang (unbezahlbar)!!!! Unbedingt mal mit dem Surfboard raus und den Tag mit einem Bier ausklingen lassen:

Red eyed FrogDer nächste Stopp war Monteverde im Landesinneren. Monteverde ist unglaublich grün – wirklich grün, grün, kein Wunder, denn hier findet ihr den einzigen Cloud Rainforrest der Welt in Santa Elena. Mein Tipp: Zip Lining (wird zu den besten der Welt gezählt und hat hier in Costa Rica, in Monteverde, seinen Ursprung) im Dschungel und eine Nightwalk Tour durch den Regenwald, die beste Möglichkeit, Faultiere, Affen, Frösche, Schlangen und Spinnen in ihrem natürlichen Lebensraum zu begegnen Meine Empfehlung: 2 Tage Aufenthalt voller Aktivitäten und danach für 20-25$ die Jeep-Boat-Jeep Tour nach La Fortuna am Vulkan El Arenal. Der einfachste, komfortabelste und schnellste Weg nach La Fortuna.

Ich will zurück!!! Ich hab wirklich mein Herz in La Fortuna verloren, diese Stadt die am beeindruckenden Vulkan El Arenal liegt, (letzter Ausbruch 1968, Status: schläft) hat mich voll und ganz überwältigt. Es gibt unglaublich viele Outdoor-aktivitäten, Hiking, Climbing, Free natural Hot Springs, Cherro Chato Hike (ein See im Vulkan Krater), Rafting, stand up paddle board am Lake Arenal, Horsebackriding, Zip-Lining, Hot River + Tarzan Swing, Waterfalls und natürlich Party! Für mich ist La Fortuna in Costa Rica ein absolutes MUSS. Meine Empfehlung: mind. 3Tage Mein Tipp: Cherro Chato Hike, 2 Vulcano Tour, Hot Springs, Rafting, Party Spots: Magic Mountian, El Establo

weg

Weiter ging es mit dem etwas zu teuren privaten Shuttle (ca 50$) nach Tortuguero. Wenn das schreiende Baby nicht gewesen wäre, wäre es bestimmt eine schöne Fahrt gewesen, jetzt bin ich leider vorbelastet und fand die Fahrt echt anstrengend, aber bei euch ist das bestimmt nicht der Fall, die Natur die ihr nämlich während der Fahrt zu Gesicht bekommt ist atemberaubend.

El ArenalTortuguero ist weltberühmt wegen der Riesen-Schildkröten, die von Juli bis Ende August dort ankommen um zu ihre Eier zu legen, und ist ausschließlich per Boot zu erreichen. Die Überfahrt war eines der beeindrucktesten Erlebnisse die ich bisher hatte, die Landschaft ist einfach unbeschreiblich, mit viel Glück bekommt ihr sogar Krokodile zu sehen und man sitzt in diesem kleinem Boot am anderen Ende der Welt, weit weg von zuhause und erlebt all diese spannenden, aufregenden Dinge und genau in solchen Momenten weiß ich mein Leben wirklich zu schätzen, dass ich die Möglichkeit und Mittel habe solche Reisen zu unternehmen. Tortuguero ist ein sehr kleines Dorf an der nördlichen Karibikküste, der Strand ist wunderschön aber an Baden ist leider nicht zu denken, die Strömungen sind sehr stark und man sollte nicht weiter als bis zur Brust ins Wasser gehen, trotzdem etwas vergleichbares wie Tortuguero ist auf dieser Welt schwer zu finden und ist die Anreise wert. Meine Empfehlung: 2 Tage Aufenthalt (Hostel: Balcon del Mar) Mein Tipp: Dreistündige Kanutour buchen, der beste Weg Tortuguero und den Nationalpark im Wasser zu erkunden und bekommt wahnsinnig viele Tiere zu sehen.

WasserfallDer nächste Stopp hieß Puerto Viejo im Süden der Karibik Küste, entweder nimmt man den Bus und muss ca. 100 mal umsteigen oder ihr leistet euch das etwas teurere Boot (35$) von Tortuguero nach Moin (ca 3Std) und fährt dann mit dem Bus weiter nach Limon und steigt dann um in den Bus nach Puerto Viejo. Keine Angst, die Ticos wissen wirklich was sie da machen und die Verbindungen, wie oben schon erwähnt, sind einfach klasse. Die Bootsfahrt war super und man sieht nochmal viele Tiere und unterschiedliche Landschaften, was die unbequemen Sitze entschädigt. So, endlich in Puerto Viejo angekommen hieß es erst mal Unterkunft suchen, dieses Dorf an der Grenze zu Panama (Bocas del Torro) ist bei Backpackern sehr beliebt, es gibt ein rießiges Hostel Rocking J´s das auch Hängematten zum schlafen, einen Campingplatz und normale Dorms zum schlafen anbietet. Abends finden oft Partys im Hostel bzw. im großen Außenbereich statt, natürlich mit Lagerfeuer und Lichtshow am Strand. In Puerto Viejo mietet ihr euch am besten ein Fahrrad (pro Tag ca 6$) und erkundet die umliegenden Strände. Auch sehr beliebt dort ist tauchen und schnorcheln. Meine Empfehlung: ca 2 Tage Aufenthalt, Hostel Bikini     Mein Tipp: Punta Uva, schönster Strand und Playa Negra, wie der Name schon verrät findet ihr dort schwarzen Sand.

Von Puerto Viejo aus zieht es viele nach Bocas del Torro (Panama) oder an die südliche Pazifikküste nach Dominical, oder Manuel Antonip, alles wunderschöne Orte, die ich aber leider nur aus Erzählungen und von Bildern kenne, solltet ihr dort aber hinreisen, schreibt mir bitte eine Postkarte!

Mich dagegen zog es wieder mit dem Bus hoch in den Norden der Pazifikküste, nach Tamarindo, da ich einen Bekannten getroffen habe der in Playa Grande lebt. Ich kenne ihn von meinem Auslandsjahr in Kanada und wir haben einige Zeit im gleichen Hostel gelebt. Tamarindo ist sehr nordamerikanisch und unglaublich touristisch, aber auch sehr gut um Surfen zu lernen. Tamarindo ist wirklich mehr etwas für Pauschalreisen und Resort Liebhaber, etwas teurer und sauberer. Es gibt tolle Shops, einen schönen Strand und viele junge feierwütige Amerikaner. Meine Empfehlung: 2 Tage Aufenthalt im Hostel La oveja negra

Zuletzt ging es dann für mich zurück nach San Jose, weil ich meinen Rückflug antreten musste, leider. Ich wäre gerne noch geblieben, 4 Wochen sind wirklich ausreichend für Costa Rica. Allerdings machen Leute, Wetter und andere Backpacker mit ihren tollen Geschichten und Erzählungen Lust auf mehr und ich wäre nur zu gern in den Bus nach Nicaragua gestiegen um meinen Weg über Honduras, Guatemala und Beliz nach Mexico zu machen, aber das muss wohl noch ein bisschen warten. Die Uni ist zwar schon wieder losgegangen, aber in Gedanken und Herzen bin ich immer noch in Costa Rica. Ich brauche immer eine Weile um wieder „ganz“ zuhause angekommen, falls dies überhaupt möglich ist. Aber das ist das bittersüße am Reisen, deshalb bekomme ich nie genug. Ich brauch das Gefühl immer wieder, die Nervosität vor der Reise, die Gelassenheit währenddessen und das lachende und weinende Auge beim Abschied. Auf all meinen Reisen durfte ich immer wundervolle Menschen kennen lernen und begleiten und ich bin jedem einzelnen dankbar, für viele tolle Gespräche, Ratschläge, Hilfe, Stunden voller Lachen, Abenteuer und Moonshine Schnaps und auch die Momente in der wir uns in der Melancholie verloren haben. Auf jeden Fall versuche ich die PURA VIDA Mentalität mehr in meinen Alltag zu übernehmen und zu schätzen was ich habe und versuche die Dinge nicht immer zu Ernst zu sehen. Ich kann es kaum erwarten meinen nächsten Trip zu planen, denn das ist was mich antreibt und auf was ich hinarbeite. Reisen erfüllt mich von ganzen Herzen und ich erlebe es mit all meinen Sinnen und Gefühlen.

Falls ihr denkt ich hatte vorher einen Plan von dem was ich in Costa Rica mache hab ich euch gut getäuscht, ich hab mir 1 Tag vor Abflug mein Hostel per Hostelworld (sehr empfehlenswert) gebucht und alles andere ergab sich von ganz allein. Es ist gut auf Reisen ein „Grundgerüst“ zu haben, aber da sollte definitiv auch Raum für spontane Entscheidungen sein, denn keine Angst die kommen von ganz allein. Ehrlich ich wusste so gut wie nichts über Costa Rica und hab im Vorfeld wenig recherchiert (Thanks Wikipedia!). Man setzt sich ganz automatisch mit Land und Leuten auseinander und lernt sein Reiseziel während der Reise am besten kennen. Ich zähle und setzte auf diese Vorgehensweise bei den meisten Reisen, vor allem die wenn ich alleine und länger unterwegs bin. Es ist wirklich die beste Art und Weise Leute kennen zu lernen und um sich Gruppen anzuschließen und somit wirklich aufregende, spannende Dinge zu erleben.

Danke, dass ich meine Erfahrungen mit euch teilen durfte und ich hoffe es hat euch gefallen, solltet ihr irgendwelche Anregungen haben, über ein Feedback oder Kommentare freue ich mich natürlich wahnsinnig. Ich hoffe natürlich auch, dass mein Bericht hilfreich war und das ich euch Lust auf das Land machen konnte, das zu recht zum „Happiest Place on Earth“ gewählt wurde.

Also, hiermit „Safe Travels“ und viel, viel Spaß bei eurem Abenteuer, eure Marlena =)

Marlena

Sexy Musical: Heiße Ecke

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Copyright dieses Bildes liegt bei http://www.tivoli.de

Hamburg gehört zu den Hotspots wenn es um Musicals geht. König der Löwen, Das Wunder von Bern, Rocky etc., doch ein ganz besonderes Musical gibt es außerdem: Das Musical „Heiße Ecke“. Es handelt sich hier um ein Musical über die berühmte Reeperbahn und den Stadtteil St. Pauli. Zu sehen bekommt man dieses Stück im Schmidts Tivoli direkt am Spielbudenplatz. Das Theater ist nicht sehr riesig, wie man es von den berühmten Musicals kennt, dafür besitzt es aber einen ganz besonderen Charme und  man kann auch von jedem Platz noch ausreichend sehen. Es gibt einen Getränke/Speisen Service der z.B eine Currywurst mit Astroknolle unter dem Namen Günthers Gedeck anbietet. Bei meinem Besuch gönnte ich mir mehrere „Altbierbowlen“. Dabei handelt es sich um ein dunkles Bier mit Erdbeeren.

Das Stück ist, meiner Meinung nach, ein Muss für jeden, der schon viele Abende auf der Reeperbahn gebracht hat. Das Musical nimmt echt jegliche Klischees auf die Schippe und nicht selten kommt einem der Gedanke „Oh man, das ist echt genau so!“. Ganz grob geht es um Prostitution, Junggesellenabschiede, Glücksspiel und natürlich Lovestories (Die auf der Reeperbahn jeglicher Natur sein können :) )

Wir haben die Vorstellung sehr genossen und auch viel gelacht. Vor allem die bunte Mischung und der Hamburger Schnack macht es für mich aus. Da bekommt man gleich Lust, die nacht auf St. Pauli zu verbringen. Ich selbst habe schon sehr viele und einzigartige Abende dort verbracht und die Erinnerungen daran brachten mir das ein oder andere Mal noch mehr zum lachen. In 2 kurzen Szenen wurden auch Menschen aus unserem bayrischen Bundesland gezeigt und auf die Schippe genommen, was mich sehr amüsiert hat, da ich da ja nun seit einem halben Jahr wohne. Denn in Bayern bekommt man auch öfter den Spot gegenüber (fast allen) anderen Bundesländern mit =).

Die Preise sind vollkommen in Ordnung. Natürlich unterscheiden sie sich jeweils in den Kategorien und beim Zeitpunkt der Vorstellung. Aber es ist erschwinglich und es gibt auch einen Rabatt für Studenten. Da man während der Aufführung natürlich keine Fotos machen darf, verweise ich für mehr Informationen auf deren Homepage. https://www.tivoli.de/programm-tickets/heisse-ecke.html

Ich kann es jedem Hamburger nur empfehlen aber auch Hamburg-Gäste, die gerne mal die typischen Seiten der Reeperbahn auf lustiger Art entdecken möchten und interessiert sind am Hamburger Schnack, denn erst nachdem ich nach München gezogen bin, wurde mir bewusst, dass Hamburger dort einiges an Dialekt zu bieten haben.

Über eure Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen! Und natürlich über jegliches Feedback. =)

Dinge aus Hamburg, die man vermisst

Einige Zeit bin ich ja nun schon fern von dieser Wunderschönen Stadt. Hier möchte ich sammeln, was man alles an Hamburg vermisst, wenn man nicht dort sein kann =). Dies ist ein wachsender Beitrag. Bitte schreibt doch in die Kommentare, was ihr aus Hamburg vermisst =).

  1. Wasser! – Keine andere Stadt hat so viel davon und auch noch so unglaublich schön dazu. Kurz an den Elbstrand, einen Spaziergang an der Alster oder irgendwo an den Deich. Wenn man will, kann man immer und schnell ans Wasser.
  2. den Hamburger Hafen: Die Aussicht, die Orte zum entspannen, die Geräusche
  3. Franzbrötchen und Hanseaten – weil es die sonst nirgends gibt!
  4. Den hamburger Kiez – für jeden was dabei, oft asozial aber beschert immer wieder einen lustigen Abend.
  5. Moin! – Einfacher kann man den Tag gar nicht starten
  6. das ständige Gejammer darüber, dass Hamburg nicht mehr das ist was es mal war weil die Schanze und die Reeperbahn überrollt werden von Kapitalisten.
  7. Den merkwürdigen Prediger der Mönkebergstr. der immer mit Bibel und oftmals mit einem Kreuz bewaffnet ist, um uns Menschen zu läutern.
  8. Den Hamburger Dom – auch wenn man selten da ist, die Möglichkeit ist die 4 Monate im Jahr schon schön. Und nein, es handelt sich um keine Kirche =).
  9. Den alten Elbtunnel und die Aussicht auf der anderen Seite der Elbe – bei Tag und bei Nacht =).
  10. Die Landungsbrücken: einfach den Hafen genießen
  11. Die Möglichkeit, nach einer langen Nacht auf den Fischmarkt zu gehen und dort was kühles zu genießen und dabei zu sehen, wie die Sonne über der Elbphilharmonie aufgeht.
  12. Planten un Blomen: der chinesische Garten, die Wasserspiele, das Grün
  13. Die Geschäfte haben länger als 20 Uhr auf (das gilt nur wenn man in Bayern wohnt =) )
  14. Die Abwechslung zu Tauben: Möwen
  15. Den Wind: die kühle Brise im Sommer, der Regen von unten, der eisige Wind im Winter
  16. Jim Block (kleiner Bruder vom Block House und nur in Hamburg vertreten.)

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Einen Tag München

Kurze Städtereisen werden ja immer beliebter bei den Deutschen; zumindest bekomme ich das in meinem Umfeld immer wieder mit. Doch wie immer ist die Zeit knapp. Oft bleibt bei einem Wochenende, abgesehen vom Anreise- und Abreisetag, nur ein kompletter Tag um was in Ruhe anschauen zu können.

Hier möchte ich einmal eine kleine Vorschlag-Tagesroute präsentieren. Ich konzentriere mich hier eher auf Sehenswürdigkeiten und Spaziergänge von A nach B.

In dieser Route enthalten:

  • Karlsplatz/Stachus
  • Marienplatz
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Ein paar Tage Prag

Prag, Hauptstadt der tschechischen Republik, hat uns einen tollen Kurzurlaub beschert. Der Urlaub wurde von uns sehr spontan geplant bzw. gebucht. Trotzdem konnten wir gute Preise durch Vergleiche ergattern.

Wir fuhren mit Autobus Oberbayern, welcher ein Prag-München-Express anbietet, und zahlten pro Person gerade mal 18 Euro pro Fahrt. Der Bus fuhr morgens um 8 Uhr in München am ZOB los. Ich denke, dass dies die komfortabelste Busfahrt bisher für mich war. Es waren nur wenig andere mit im Bus, es gab kostenloses W-LAN und Kaffee die ganze Fahrt über.

Nach so ziemlich genau 5 Stunden kamen wir in Prag am Busbahnhof an. Wir hatten es auch nicht weit, um zu unserem Hotel Pentahotel zu gelangen. Das Pentahotel ist mit 4 Sternen ausgezeichnet und hat auf Internetportalen viele sehr gute Bewertungen. Kurz gefasst kann ich sagen, dass ich mehr als zufrieden mit dem Hotel war. Es war sehr sauber, das Personal sehr freundlich und kompetent, das Frühstück war in meinen Augen und für meine Bedürfnisse mehr als genug und die Lounge eignete sich sehr gut für einen schönen Abend im Hotel. Auch von mir bekommt dieses Hotel eine klare Weiterempfehlung.

Hinter diesem Vorhang liegt das Frühstücksbuffet.
Hinter diesem Vorhang befindet sich das Frühstücksbuffet.

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Schloss Neuschwanstein im Allgäu

Am Sonntag war es soweit. Endlich besuchte ich mit Tom und Liza auch mal das Schloss Neuschwanstein. Es ist ja ein wenig wie ein Statussymbol für einen Urlaub in Bayern und für Gäste von weiter her wie ein Symbol für Deutsche Geschichte.IMG_0050

Meine Erwartungen kann ich gar nicht so richtig beschreiben. Durch die Social Networks „kannte“ ich das Schloss von außen ja schon, dachte ich zumindest. Trotzdem war ich gespannt und interessiert.

Wir fuhren von München aus mit dem Auto ins Allgäu, wo das Schloss liegt. Die Fahrt dauerte ungefähr 2 Stunden. Für mich, der aus dem Norden kommt, war schon vor der Ankunft der Blick auf die Berge etwas ganz tolles und voller „Urlaubsgefühle“. Ich weiß nicht, ob es den Bayern beim Blick auf die Ostsee genauso ergeht, aber das würde ich damit vergleichen. „Schloss Neuschwanstein im Allgäu“ weiterlesen