Bali – ein Tipp gegen den Winter

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber in München ist das Wetter im Moment sehr abwechslungsreich. Es wechselt zwischen Regen und Sonne bei stetiger Kälte und Nässe. Es ist die Zeit, wo es noch nicht wirklich winterlich ist, der Glühwein noch nicht glüht, man aber schon die Winterjacke herausgeholt hat.

In dieser Zeit wünscht man sich, an einem warmen Ort mit viel Sonne zu sein. Und genau dafür soll dieser Artikel sein. Einmal, um zu inspirieren den eigenen Urlaub auf eine solche Zeit zu legen und auf der anderen Seite das nächste Land meiner Südostasienreise vorzustellen – Bali, Indonesien.

fullsizeoutput_a7dDieser Beitrag gilt als Einstieg für Balibesucher. Bali ist eines der Top-Attraktionen Asiens aus Sicht der westlichen Welt. Nach meinem Besuch dort kann ich es als solchen auch nur bestätigen! „Bali – ein Tipp gegen den Winter“ weiterlesen

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Konzentrationslager Dachau – ein furchtbarer Blick in die Vergangenheit

Es ist nun schon länger her, dass ich einen Beitrag über einen deutschen Ort geschrieben habe. Seit 1,5 Jahren lebe ich nun schon in München aber erst letztes Wochenende habe ich das erste Mal Dachau besucht.

Ich war in meinem Leben schon vorher in 2 verschiedenen Konzentrationslagern und es war jedes Mal ein schreckliches Bild mit schrecklichen Vorstellungen. Neuengamme in der Nähe von Hamburg war mein erstes KZ was ich gesehen habe. Ich war damals in der Realschule, 7. oder 8. Klasse. Mir war bei dem Besuch nicht wirklich bewusst, was dort erzählt und gezeigt wurde. Aber auch da war klar – Deutschlands Vergangenheit ist dunkel und mit dem Blut vieler Unschuldiger getränkt. Das zweite KZ war in Polen, genauer gesagt in Stutthof. Es war von dem, was den Menschen passiert ist, noch realer. Echte Knochen, große Leinen mit den Namen der verstorbenen und eine „Gaskammer“. Was für mich bis heute tief im Gedächtnis geblieben ist, eine Mitschülerin identifizierte Ihren Großvater auf einem der Leinen. Es ist zwar für uns sehr lange her aber so lang ist es das nicht.

Ich habe mir in letzter Zeit öfter mal Gedanken zu dieser Zeit gemacht, nachdem ich gelesen habe, dass dich die Geschichte eines Landes nach 100 Jahren in ähnlicher Weise wiederholt. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber das macht mir angst. „Konzentrationslager Dachau – ein furchtbarer Blick in die Vergangenheit“ weiterlesen

Fluter. – Vorstellung eines wertvollen Magazins

Wie schon auf Facebook angekündigt möchte ich hier ein paar Zeilen zum Fluter. Magazin bringen. Fluter ist ein Heft, welches von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgebracht wird. Die Themen sind immer aktuell und interessant. So war das letzte Thema zum Beispiel „Geschlechter“ und das aktuelle „Integration“. Ich muss jedes Mal aufs neue beim Lesen dieses Heftes feststellen, wie vielen Menschen ich von diesen Inhalten erzählen möchte und somit Aufklärung betreiben – das ist aber meist leichter gesagt als getan. „Fluter. – Vorstellung eines wertvollen Magazins“ weiterlesen

Seminararbeit über die Theorie der Pöbler, die Online-Enthemmung und die Kommentarfunktion als politisches Mittel

Durch die aktuellen Themen und Entwicklungen in Deutschland möchte ich, vor allem im Bezug auf die Online Kommunikation, hier meine kurze Seminararbeit über die Kommentarfunktion mit euch teilen. Diese habe ich im letzten Jahr im Rahmen eines Moduls unter dem Thema Liquid Journalism geschrieben. Oft bin ich schockiert darüber, wie Menschen zum Beispiel bei Facebook kommentieren. In dieser Arbeit geht es unter anderem über die Theorie der Pöbler, die Online-Enthemmung und die Kommentarfunktion als politisches Mittel.

Kommentare sind gern gesehen und äußerst erwünscht. Ich sehe das im Moment so, dass es so nicht weitergehen kann.

1. Einleitung

„Wir müssen den Leserdialog neu denken“1 – Dieses Zitat von Stefan Plöchinger, dem Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, gab einen Anstoß zum Überdenken der Verhaltensweisen von Journalisten hinsichtlich des Liquid Journalism.

Das Thema dieser Arbeit ist Liquid Journalism und Community im Bezug auf den Journalismus im 21. Jahrhundert und die damit verbundene Medienkonvergenz. Die Medienlandschaft im 21. Jahrhundert ist dem ständigen Wandel ausgesetzt. Spätestens seit der Veröffentlichung des ersten iPhones verschmelzen verschiedene Medien zunehmend. Es ist zum Beispiel keine materielle Zeitung mehr von Nöten, um die aktuellen Nachrichten zu verfolgen. Dies führt dazu, dass Artikel von Zeitungen zunehmend online veröffentlicht werden und nicht bloß ausschließlich im Printformat.

Mit dem Internet kommen diverse neue Möglichkeiten der Kommunikation. Eine dieser Möglichkeiten ist die Kommentarfunktion unter Artikeln auf Webseiten der Zeitungen sowie auf Social Media Plattformen und Blogs. Sascha Lobo schreibt in seiner Kolumne, dass der Internetkommentar das vorläufige Ende des Diskurses bedeuten würde.2 Durch die steigende Anzahl von Facebook-Usern in Deutschland würde dies in diesem Kontext einen negativen Einfluss auf den Journalismus mit sich bringen. Im Mai 2014 hatte Facebook Deutschland 28 Millionen Mitglieder und die Zahl ist noch deutlich im Aufschwung3.

So gelangt man zu der Frage, ob eine Kommentarfunktion auf Webseiten und in Social Media Kanälen sinnvoll ist oder ob diese Funktion lieber deaktiviert werden sollte.

In der vorliegenden Arbeit geht es um diese Fragestellung, ob eine Kommentarfunktion bei Zeitungen einen Mehrwert schafft oder lieber abgeschaltet werden sollte. Zunächst wird der Begriff des Liquid Journalism definiert und in Relation zur Begrifflichkeit des herkömmlichen Journalisten und Redaktionen genommen. Anschließend werden die Vor- und Nachteile der Kommentarfunktion näher erläutert und analysiert, um zu einem Fazit zugelangen, ob die Kommentarfunktion aus Sicht der Zeitungen angeboten oder abgeschafft werden sollte

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Flüchtlingsbewegung: Die Welt rückt ein Stück näher zusammen.

 

Im Moment sind die Medien und Gespräche voll mit der Flüchtlingsthematik. Wenn ich so manche Kommentare unter Facebookposts lese vergeht mir so einiges. Ich lese da einen Hass gegen Menschen, wo ich nicht gedacht hätte, dass die deutschen noch so sind. Mich hat es schockiert und vor allem schäme ich mir dafür. Es sind Menschen, denen schlimmes widerfahren ist. Solch schlimme Dinge können wir uns sicher gar nicht wirklich bewusst machen, weil es für uns sehr weit weg ist. Und genau deswegen sollten wir helfen, zusammenhalten und offen sein. Ist es nicht schön, dass in Zeiten der Not die Menschheit zusammenrückt? In Filmen würde man sowas als toll und happy ending bezeichnen, in Deutschland sieht man es anscheinend mehr als worst case.

Froh bin ich da aber, dass abseits von Facebook und anderen Seiten die Gespräche in meinem Umfeld genau entgegen dem gehen, was dort so gepöbelt wird. Ich erfahre die Meinungen meines Umfeld eher als tolerant, offen und verständnisvoll. Ob es nun daran liegt, dass auf Facebook immer nur bestimmte Menschen halbwegs anonym ihre Meinung preisgeben oder sich die Leserschaft sehr von meinem Umfeld unterscheidet, kann ich nicht sagen.

Ein ehemaliger Kommilitone von mir erzählte mir, dass er als Flugbegleiter Flüchtlinge nach Deutschland eskortiert. Er berichtete mir von diesen Leben, die dort völlig am Ende, sei es körperlich und/oder seelisch, in dem Sitz hockten. Er wünscht sich, genauso wie ich, dass diese Menschen nach der Landung ein besseres Leben beginnen können, Stück für stück. Was meiner Meinung nach den Flüchtlingsgegnern fehlt sind die Background-Informationen. Was passiert in dem Land, aus dem die Menschen fliehen, was bedeutet es für Deutschland, wie leben diese Menschen nun hier und wie kann man ihnen helfen. Es ist nicht immer alles schlecht wenn jemand nach Deutschland kommt. Sei es nun Einwanderer oder Flüchtlinge. Aber es liegt mit an uns, was daraus gemacht wird.

  • Man verurteilt es, weil das den Staat zu viel Geld kostet – aber wieso fördert man diese Menschen nicht später, um die Wirtschaft hochzukurbeln.
  • Es gibt immer wieder das Thema der Ghettobildung – wieso gehen wir dann nicht mit offenen Armen auf diese Menschen zu und erlauben ihnen, sich frei zu bewegen?
  • Kulturelle Differenzen – ganz ehrlich, sei offenen gegenüber anderen Kulturen und trage dazu bei, deine eigenen zu vermitteln. Das geschieht seit Jahrhunderten so und täglich auch heute. Mit bösen Facebookposts geschieht das aber nicht.

Ich hoffe mit diesem Artikel den ein oder anderen zum nachdenken anregen zu können. Ich selbst habe mir vor allem seit der Aktionen von Till Schweiger sehr viel mehr damit auseinander gesetzt und möchte in Zukunft auch versuchen, aktiv Flüchtlingen zu helfen.


Über Feedback, Meinungen, Vorschläge wäre ich sehr offen und erfreut =)

 

Alex