Kopenhagen im Jahreswechsel

Der Januar ist nun schon wieder fast vorbei, und damit aber auch Gott sei dank, die Prüfungen für die Uni, erstmal :). Bevor der Januar jedoch ganz vorüber ist möchte ich euch von meinem Besuch in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen berichten und vor allem, wie es über Silvester dort so ist.

Wie komme ich nach Kopenhagen?

Ich würde mich zunächst danach richten, woher ich überhaupt komme, wie viel Zeit ich mitbringe und was mein Geldbeutel zulässt. Wir sind von Hamburg für günstige 50-60 Euro mit einem IC von Hamburg – Hauptbahnhof bis Kopenhagen Hauptbahnhof gefahren. Die Zeit war, mit 5,5 Stunden, vollkommen okay. Aufregend ist bei dieser Überfahrt, dass man eine Stunde auf einer Fähre verbringt (mitsamt dem IC!). Eine andere, günstige Möglichkeit ist auch die Nutzung eines Fernbusses. Dauert, zumindest von Hamburg aus, gar nicht so viel länger und bietet auch die Überfahrt auf der Fähre.

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Wo komme ich in Kopenhagen unter?

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Singapur – die Ausnahme Asiens

Nach Kuala Lumpur ging es für uns dann nach Singapur. Wir flogen mit TigerAir und es war so gut, wie es bei einer Low Budget Airline sein kann. Der Flug dauerte nur 1,5 Std – die gehen sehr schnell vorbei. Angekommen in Singapur waren wir gleich begeistert. Der Flughafen ist sehr schön angelegt und auch die ganzen Sicherheitskontrollen ließen, vor allem in den aktuellen Zeiten, einen sicher fühlen. Wir tauschten wie immer erstmal ein wenig Geld und aus den malaysischen Ringgit wurden Singapurdollar. Der Kurs von Euro zu SIN$ war 1:1,60. „Singapur – die Ausnahme Asiens“ weiterlesen

Die Batu Höhlen in Kuala Lumpur, Malaysia

Einen kleinen Eindruck über Kuala Lumpur habe ich in Kuala Lumpur – ein Zusammenspiel von Gegensätzen schon geschildert.

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Hier wird deutlich, wie nah die Baut-Höhlen an Kuala Lumpur sind

Hier möchte ich euch ein wenig über die Batu Höhlen in Kuala Lumpur berichten. Die Batu Höhlen gehören zur indischen Kultur in Malaysia. Sie sind von Kuala Lumpur leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, da die Höhlen bloß 13km von der nordwestlich der Stadt liegen. „Die Batu Höhlen in Kuala Lumpur, Malaysia“ weiterlesen

Kuala Lumpur – ein Zusammenspiel von Gegensätzen

Malaysia: 

Hauptstadt: Kuala Lumpur // Währung: Malaysische Ringgit (1€ = 4-5 Ringgit) // Einwohner in Kuala Lumpur: Ca 1,5 Millionen 

Die erste Station unserer Reise war Kuala Lumpur. Nach 6 Stunden Flug von München nach Abu Dhabi und nochmal ca. 7 Stunden von Abu Dhabi nach Kuala Lumpur waren wir froh, endlich angekommen zu sein.

Die Sache mit dem Visum war sehr einfach. Ohne jegliche Angaben von Aufenthaltsort oder ähnlichem haben wir ein Visum über 3 Monate bekommen. Im Beitrag über die Wohnungssuche habe ich ja schon darüber berichtet, dass wir uns für eine Unterkunft über AirBNB entschieden hatten. Mit einem Taxi, welches man direkt und seriös vom Flughafen buchen konnte, ging es zum Apartment. Leider gab es beim „einchecken“ kleine Probleme aber als wir erstmal im Apartment angekommen sind, war auch das vergessen. Für einen geringen Preis pro Person hatten wir ein 3 Zimmer Apartment im 11 Stockwerk eines super modernen Gebäudes mit Pool und Lift direkt zum Apartment, welchen man nur mit einer bestimmten Chipkarte nutzen konnte. „Kuala Lumpur – ein Zusammenspiel von Gegensätzen“ weiterlesen

Einen Monat Asien – Irgendwo muss man ja wohnen

Nachdem ich in meinem Post Vorbereitungen für Asien schon einiges genannt habe, mussten wir uns aber noch um Unterkünfte kümmern. Auch hier gehen die Meinungen sehr auseinander. Natürlich schon ganz am Anfang, ob man eine Pauschalreise mit Hotel bucht oder nicht. Aber auch wenn man so wie ich gebucht hat (Erstmal nur die Flüge) kommt man irgendwann zu der Frage, wo man denn übernachten möchte.

Da gibt es die Möglichkeit der Hostels, die nach meiner Erfahrung auch sehr spontan buchbar sind, die der „normalen“ Hotels, Couchsurfing und seit kurzem auch AirBNB.

Wir haben in erster Linie 3 Destinationen vor uns, zwei davon sind aber nur fest geplant. Das heißt, dass in Indonesien die Route und Orte nicht feststehen und dann eher spontan und in Hostels gebucht werden. In Australien habe ich das so auch zeitweise gemacht und muss sagen, dass ich immer ein Dach über dem Kopf hatte (war aber manchmal schon sehr knapp, ein Bett zu ergattern – vor allem kurz vor Weihnachten). Da helfen einem die Apps auf dem Smartphone und natürlich die Internetseiten. Es ist unkompliziert und relativ leicht. Man braucht eigentlich nur eine Kreditkarte und wenn man auf Reisen geht hat man auch normalerweise eine.

Für die ersten beiden Wochen haben wir uns für einen Aufenthalt in Kuala Lumpur sowie Singapur entschieden. Da diese Destinationen fest für uns sind wollten wir für diese Zeit auch schon die Unterkünfte buchen. Das entlastet zunächst einmal das Portemonnaie im jeweiligen Monat, weil man die Buchungen schon vorab gemacht hat und man hat eine gewisse Sicherheit und vor allem Zeit. Ich präferiere oft die Sicherheit, für die ersten Tage in einem fremden Land eine Unterkunft zu haben, damit man erstmal richtig ankommen und sich umschauen kann. Wenn man im Voraus bucht hat man auch Zeit, Angebote zu vergleichen, sich ein wenig einzulesen, wo man in einem Ort lieber sein möchte und was es für Möglichkeiten gibt. In meiner Reise in Australien waren Hostels immer eine Option aber in Spanien ist die Dichte der Hostels schon eine ganz andere.

Wir haben uns für AirBNB entschieden, weil wir viele gute Erfahrungen schon gesammelt haben und es immer interessant ist, einheimliche Gastgeber zu haben. Natürlich ist AirBNB schon ein richtiges Business, es ist nicht mehr das zusammenwohnen mit den Einheimischen, sondern eher eine Plattform der teureren Vermietung. Aber manchmal hat man Glück. In Spanien hatten wir zwar immer ein eigenes Apartment aber einige Gastgeber waren sehr bemüht uns anhand von Beschreibungen und Karten die Stadt zu erklären und uns Tipps zu geben. Sowas kann auf einer Reise mit nicht so viel Zeit Gold wert sein.

Die Buchung für Kuala Lumpur ging bei uns sehr schnell, da dort sehr viele Angebote verfügbar waren und auch vernünftige Preise. Auch war sehr schnell ersichtlich, wo sich der Kern der Stadt befindet, an dem wir uns dann orientiert haben. Dort kann man für nicht zu viel Geld sehr luxuriöse Apartments mieten, worauf die Anbieter aber auch offensichtlich ausgerichtet sind. Für viele Europäer ist Südostasien auch ein Ort für Luxus und Dinge, die man sich sonst nicht leisten kann.

In Singapur war das Preisniveau gleich ein ganz anderes. Mit dem gleichen Budget haben wir angefangen zu suchen und wunderten uns, dass gar keine Ergebnisse angezeigt werden. Da mussten wir ordentlich korrigieren und Abstriche machen. Aber auch dort hatten wir am Ende Glück. So richtig sagen kann man es zwar erst vor Ort oder nach der Reise aber von den Daten her kann ich es jetzt schon mal behaupten. Im Vergleich zu Kuala Lumpur haben wir dort eine viel kleinere Wohnung, zahlen um einiges mehr und haben nur ein Zimmer (Wichtig, weil wir 3 Personen sind).

So krass habe ich es mir persönlich vorher nicht gedacht aber es liegt immer noch im Rahmen und ich freue mich schon total auf die Reise, die auch nicht mal mehr einen Monat entfernt ist! Leider stehen zwischen Silvester und dem Reisebeginn noch der komplette Prüfungszeitraum von der Uni aber auch die Zeit geht zwangsläufig um. Man muss einfach an das Gute danach denken und dann wird das auch alles (Abbau der Prüfungsangst) :)

Hier das Buch für perfekte Vorbereitungen für den Aufenthalt in Südostasien:

Lonely Planet Reiseführer Südostasien für wenig Geld (Lonely Planet Reiseführer Deutsch)

Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens

Wohnungen über AirBNB kann ich nur empfehlen!

Spanien ist ja weit mehr als Mallorca und Ibiza, trotzdem war ich erst dieses Jahr das erste Mal auf dem spanischen Festland. Nachdem ich 2 Semester Spanisch in der Uni hatte, wollte ich natürlich auch mal meine Sprachfähigkeiten testen.

IMG_3036Mitte September ging es von München nach Spanien, genauer gesagt zu unserem ersten Ziel: Barcelona. Wir buchten unsere Unterkunft vorab über Airbnb.de und hatten sofort Glück. Die Lage war sehr zentral aber in keinem Touristengebiet. Ich war sehr überrascht von der tollen Wohnung. 3 Zimmer, individuell eingerichtet und eine tolle Gastgeberin. Ein Tipp aus dem Schlafzimmer: Einen Ast Treibholz an Ketten aufhängen und Bügel dran. Fertig ist die stylische Kleiderstange. Was nicht so schön war als Begrüßung, war die Warnung, dass so gut wie jeder Tourist in Barcelona beklaut wird.

Mit meinen Spanischkentnissen kam ich in Barcelona leider nicht so weit. Catalan ist weitaus mehr als nur ein Dialekt ein Spanien. Im deutschen würde ich es mit dem Altbayrisch oder Plattdeutsch vergleichen. Aber für die Orientierung anhand von Schildern oder beim Einkauf war es doch sehr praktisch =).

Tipp für die Anreise: Shuttle-Bus vom Flughafen fährt alle 10 Minuten und kostet knapp 6 Euro und fährt schnell und ohne viele Stops in die Innenstadt. 

 

Barcelonas Sehenswürdigkeiten

Auf diese möchte ich gar nicht so genau drauf eingehen, da sie in jedem Reiseführer zu finden sind und was noch wichtiger: sie sind nicht zu übersehen =).

IMG_3050Die Sagrada Familia ist auf jeden Fall einen Blick wert. Diese Bild lässt gar nicht genau erkenne, wie riesig diese Kirche ist. Um dort hinein zu gelangen sollte man aber Karten im voraus besorgen.

 

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Der Arc de Triomf – überwältigend und wunderschön. Zu unserer Zeit war auf dem Platz dahinter ein großes Weinfest.

 

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Barcelona hat sehr viele tolle, überwältigende Gebäude, Ecken, Straßen und Menschen. Bei unseren 4 Tagen dort sind wir nicht müde geworden neue Teile Barcelonas zu entdecken und haben jedes Mal aufs neue Flecken gefunden, die uns überrascht haben.

 

Mein Barcelona – was mir im Gedächtnis geblieben ist.

Barcelona war meine erste spanische Großstadt. Ich wusste nicht so recht, was mich dort erwartet. So bin ich aber auch ohne große Erwartungen hingeflogen. Barcelona hat aus meiner Sicht viele Facetten. Barcelona wird oft mit Mode und Events genannt aber auch für Tourismus insbesondere Städtereisen. Barcelona ist das spanische London.

Was mich sehr überrascht hat, ist das Preisniveau. Da ich die Preise und München und Hamburg gewohnt bin dachte ich, dass Lebensmittel dort günstiger wären weil das Einkommensniveau der Spanier in den letzten Jahren leider auch gesunken ist. Abgesehen von Backwaren und Milchprodukten (merkwürdigerweise) waren die Lebensmittel aber nicht günstiger als in Deutschland.

IMG_3080Strand, Meer, Stadt, Leben. Diese Stadt hat mich sehr positiv überrascht mit ihrer Vielfalt. Ob man nun einen Tag am Strand verbringen will, Wandern möchte oder die Zeit zum shoppen nutzen will, Barcelona hat für jeden etwas.

Leider gibt es aber auch in der wirtschaftlich gut gestellten Stadt Barcelona Ghetto-ähnliche Bezirke wo man sich plötzlich auf der Erkundungstour wiederfindet. Man sollte sich nicht blenden lassen von dem Prunk sondern immer reflektieren und beobachten.

 

Spanien oder Katalonien?

Ich wusste vor dem Trip, dass Barcelona zu Katalonien gehört, aber sah es als spanisches Gegenstück zu unseren Bundesländern. Dort habe ich aber viel mehr beobachtet. Natürlich zunächst die sprachlichen Unterschiede. Katalan ist aus meiner Sicht eine eigene Sprache und nicht nur ein Dialekt. Auf den Märkten Barcelonas sind mir sehr oft Aufkleber, Shirts, Patches und anderes aufgefallen, wo für die Unabhängigkeit Kataloniens aufgerufen wird. Auch auf politischen Plakaten war es immer wieder ersichtlich, dass Katalonien wohl für die Unabhängigkeit von Spanien ist. Das war für mich sehr interessant aber auch ein wenig aufwühlend. Der Nationalstolz der Menschen wird heutzutage bzw. aktuell wieder größer. Das sehe ich als etwas tolles denn man sollte seine Kultur und das eigene Land zu schätzen wissen und pflegen. Aber so wie in Deutschland kam es mir in Spanien auch wie erhöhter Rechtsextremismus vor. Diese Art von Stolz veränstigt mich und ich hoffe nicht, dass diese Tendenz weiter anhält.

 

Barcelona, see you soon!

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„Danke für deinen Besuch“ – Danke Barcelona für die Gastfreundlichkeit :)

Barcelona ist für mich eine Stadt voller Facetten. Da ich den Strand und das Meer liebe und dazu Großstadtvernarrt bin, ist Barcelona ein super Reiseziel. Die Menschen sind freundlich, die Sehenswürdigkeiten gigantisch und es gibt immer etwas zu entdecken. Auch zum Weggehen am Abend eignet sich Barcelona sehr gut. Auch wenn man in Spanien aufpassen muss, wann man zum Dinner ausgeht. Wo man in Deutschland zwischen 18 und 20 Uhr ein Restaurant aufsucht, so ist in Spanien zwischen 21 und 23 Uhr eher die Zeit fürs Dinner.

Als unsere Gastgeberin uns am Ende unseres Aufenthalts gefragt hat, ob wir denn beklaut wurden und wir mit Nein antworteten, war sie sehr überrascht darüber =).