Flüchtlingsbewegung: Die Welt rückt ein Stück näher zusammen.

 

Im Moment sind die Medien und Gespräche voll mit der Flüchtlingsthematik. Wenn ich so manche Kommentare unter Facebookposts lese vergeht mir so einiges. Ich lese da einen Hass gegen Menschen, wo ich nicht gedacht hätte, dass die deutschen noch so sind. Mich hat es schockiert und vor allem schäme ich mir dafür. Es sind Menschen, denen schlimmes widerfahren ist. Solch schlimme Dinge können wir uns sicher gar nicht wirklich bewusst machen, weil es für uns sehr weit weg ist. Und genau deswegen sollten wir helfen, zusammenhalten und offen sein. Ist es nicht schön, dass in Zeiten der Not die Menschheit zusammenrückt? In Filmen würde man sowas als toll und happy ending bezeichnen, in Deutschland sieht man es anscheinend mehr als worst case.

Froh bin ich da aber, dass abseits von Facebook und anderen Seiten die Gespräche in meinem Umfeld genau entgegen dem gehen, was dort so gepöbelt wird. Ich erfahre die Meinungen meines Umfeld eher als tolerant, offen und verständnisvoll. Ob es nun daran liegt, dass auf Facebook immer nur bestimmte Menschen halbwegs anonym ihre Meinung preisgeben oder sich die Leserschaft sehr von meinem Umfeld unterscheidet, kann ich nicht sagen.

Ein ehemaliger Kommilitone von mir erzählte mir, dass er als Flugbegleiter Flüchtlinge nach Deutschland eskortiert. Er berichtete mir von diesen Leben, die dort völlig am Ende, sei es körperlich und/oder seelisch, in dem Sitz hockten. Er wünscht sich, genauso wie ich, dass diese Menschen nach der Landung ein besseres Leben beginnen können, Stück für stück. Was meiner Meinung nach den Flüchtlingsgegnern fehlt sind die Background-Informationen. Was passiert in dem Land, aus dem die Menschen fliehen, was bedeutet es für Deutschland, wie leben diese Menschen nun hier und wie kann man ihnen helfen. Es ist nicht immer alles schlecht wenn jemand nach Deutschland kommt. Sei es nun Einwanderer oder Flüchtlinge. Aber es liegt mit an uns, was daraus gemacht wird.

  • Man verurteilt es, weil das den Staat zu viel Geld kostet – aber wieso fördert man diese Menschen nicht später, um die Wirtschaft hochzukurbeln.
  • Es gibt immer wieder das Thema der Ghettobildung – wieso gehen wir dann nicht mit offenen Armen auf diese Menschen zu und erlauben ihnen, sich frei zu bewegen?
  • Kulturelle Differenzen – ganz ehrlich, sei offenen gegenüber anderen Kulturen und trage dazu bei, deine eigenen zu vermitteln. Das geschieht seit Jahrhunderten so und täglich auch heute. Mit bösen Facebookposts geschieht das aber nicht.

Ich hoffe mit diesem Artikel den ein oder anderen zum nachdenken anregen zu können. Ich selbst habe mir vor allem seit der Aktionen von Till Schweiger sehr viel mehr damit auseinander gesetzt und möchte in Zukunft auch versuchen, aktiv Flüchtlingen zu helfen.


Über Feedback, Meinungen, Vorschläge wäre ich sehr offen und erfreut =)

 

Alex

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Generation Y – why so vernünftig?

Schon oft habe ich mir Artikel über das Thema „Generation Y (Why)“ durchgelesen. Laut Definition bin ich anscheinend ein klarer Bestandteil dieser. Es ist die Rede von einer Generation, die durch die geschichtliche und politische Entwicklung faul und träumerisch geworden ist. Jeder strebt nur nach den Dingen dort ganz oben. Aber so genau möchte ich auf diese Diskussion gar nicht eingehen. Natürlich erntet meine Generation die Früchte der Generationen davor, es können Dinge verwirklicht werden, die unsere Eltern gar nicht in Erwägung gezogen hätten – aber war es bei ihnen nicht schon genauso? Ein Eigenheim in Frieden war für die Generation unserer Eltern genauso wenig eine „Erwägung“.

Letztens auf dem Weg in die Uni las ich einen Artikel in der NEON#04/15 in dem das Zitat stand:

„Es ist krank, immer nur gesund sein zu wollen. Es gibt nichts Unvernünftigeres als permanente Vernunft“

Dieses Zitat hat mich nachdenklich gemacht. Natürlich weiß ich nicht wie es gewesen wäre, vor 30-50 Jahren aufzuwachsen, aber war die Vernunft schon immer so vorherrschend? Ich bin 23 und habe schon sehr lange einen Bausparvertrag und natürlich auch eine Riester-Rente. Natürlich versuche ich mich bewusst zu ernähren, achte auf Qualitätssiegel und versuche kritisch gegenüber der Kleidungsindustrie zu sein. Ich mache zwar nicht wirklich Sport, habe aber deswegen ständig ein schlechtes Gewissen. Ab und zu trinke ich Alkohol, weiß aber natürlich ausführlich über die NebenWirkungen bescheid.

War das schon immer so? Haben unsere Eltern auch schon so viel über Fleisch, Sport und Versicherungen diskutiert wie wir? Oder ist das das Zeichen dafür, dass wir Generation Y sind?

An sich finde ich es natürlich gut, dass solch eine Aufklärung herrscht und sich die Menschheit um ein besseres Leben kümmert und natürlich auch das Wort Nachhaltigkeit immer wieder in den Mund nimmt. Aber manchmal denke ich auch, dass man auch einfach tun sollte, wonach es einem grad ist.

Bewusster Konsum ist gut, krankhafte Vernunft in meinen Augen nicht mehr. Ich muss nicht 3x die Woche Sport machen, zum Ernährungsberater gehen, meine 8 Stunden Schlaf am Tag bekommen, immer fröhlich sein und natürlich nebenbei meinen Green-Smoothie-to-go trinken.

Dies ist kein Artikel darüber, wie vernünftig man sein sollte oder wie ich dieses Thema einschätze. Was mir aber immer wieder auffällt ist, dass die Menschen meiner Generation eventuell zu bestrebt zur Vernunft sind, mich eingenommen. Man kann auch mal verkatert sein, eine Woche keinen Sport machen und sich statt dem grünen Smoothie vielleicht mit einem Kaffee und einer Zigarette raus setzen und das Wetter genießen.

Generation "why" nochmal?
Generation „why“ nochmal?

Mein liebster Cupcakeladen in Hamburg

Ob es nun die Begeisterung über die Serie 2 Broke Girls oder das Backen zu Hause ist – ich mag Cupcakes einfach gern. Gerne backe ich auch privat selbst welche – entweder alleine für meine Lieben oder zusammen mit ihnen!

Mein letzter Besuch dort.
Mein letzter Besuch dort. Rechts: Schokoteig mit Himbeerfüllung, Creamcheese-frosting und Mandelsplittern.

Und in Hamburg befindet sich der Laden, wo ich am liebsten Cupcakes auswärts esse =). Schon der Name lässt begeistern: HappyKappy Cupcakes – Käppchen Kuchen Company (Der erste Cupcakeladen in Europa seit 2006)

Dieses süße Geschäft befindet sich im Eppendorfer Weg 99. Ich erreiche ihn immer am besten mit der U2 bis Osterstraße und dann einen kleines Stück zu Fuß.

Nun dazu, wieso ich dort am liebsten Cupcakes esse. In diesem Laden habe ich meinen ersten Cupcake gegessen, ein paar Jahre ist es schon her. Seitdem sind in Hamburg und Umgebung so einige Cupcakeläden aus dem Boden geschossen. Auch einige von denen habe ich probiert – und führe jeden lieber in die Osterstraße zu Happy Kappy. Das Personal ist immer freundlich, der Laden ist süß, rosa und liebevoll gestaltet. Was für mich den größten Pluspunkt bringt: seinen eigenen Cupcake zusammenstellen!

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Anonymus Großstadt

Leute, die Menschen aus einer Großstadt sind oder mit diesen sprechen kennen den Satz: „Ich kenne nicht mal die Menschen, die mit mir in einem Haus wohnen“ – zu Recht!

Jeder Großstädter kennt es sicher von irgendwem. Diese Stimmen, die laut werden, wenn es um Freundlichkeit in der Stadt geht. Ich selbst kann es nun von Hamburg und München bestätigen. Es wird gemeckert, dass man sich nicht mal „Hallo“ sagt, man die Menschen unmittelbar in der Umgebung nicht mal mit Namen ansprechen könnte (außer sie wohnen im gleich Haus und haben ein Türschild). Das hört sich dann natürlich gleich so an, als wären die Menschen in de Großstadt unfreundlich, soziophob und egoistisch seien, weil wo liegt denn das Problem, dem gegenüber einen guten morgen zu wünschen?

„Anonymus Großstadt“ weiterlesen

Von LimeWire zu Spotify

Ich bin 23 Jahre alt und ich glaube ich gehöre zu einer Generation, die schon viele Wege genutzt hat, Musik zu hören und zu bekommen. Musik ist für die meisten Menschen wichtig und Alltag. Ich werde den Beitrag nun zeitlich gesehen aus meiner Sicht aus beschreiben.

Angefangen hat es natürlich mit der CD angefangen. Man hörte ein Lied im Radio oder sah es auf MTV oder VIVA und wollte es dann natürlich haben. Oft wurde dann eine Maxi-CD mit dem Lied plus irgendwelcher anderen Versionen dieses Liedes gekauft. Ich frage mich, ob Maxi-CDs heute noch so vertrieben werden. Dann kam die Zeit der MP3-Player. Mein erster hatte damals 128MB. Ich kann es nicht mehr genau rekonstruieren aber gefühlt kam mit dem MP3-Player eine ganze reihe neuer Medien bzw. Wege Musik zu beschaffen. Wenn jemand eine CD gekauft hat, war es üblich sich die brennen lassen zu wollen. Das Konvertieren von Audio-CDs in MP3-Dateien konnte plötzlich auch jeder. Musik zu beschaffen ist also anders geworden. Diese Zeit war auch die Zeit der Programme wie LimeWire, Bearshare, EMule etc. Für den unwissenden gab es Musik also plötzlich umsonst. Erst ein wenig später wurde dieses Verhalten als Musikpiraterie bekannt.

Kurz darauf gab es aber die Antwort. Die Medien berichteten von immensen Strafen für Downloader, man las von Gerichtsverfahren und hörte sogar mal von einem Fall im unmittelbaren oder entfernten Bekanntenkreis. Zeitgleich kamen legale Downloadanbieter auf den Markt, wo man sich für unter einen Euro ein Lied legal downloaden konnte. Der Markt hat also, wenn auch viel zu verspätet, auf den technischen Wandel reagiert. „Von LimeWire zu Spotify“ weiterlesen

Kurze Hosen verlängern nicht den Sommer

Nun ist es Anfang November, es ist noch ungewöhnlich warm und der Herbst zeigt sich in seiner vollen Pracht. Die meisten haben schon die Winterjacke ausgepackt und freuen sich, wenn man sie mittags zu warm empfindet und Anfang November noch im Pull rum schlendern kann, ohne groß zu frieren.

Doch wer sind diese Menschen in kurzen Hosen? Heute auf dem Weg zur Uni habe ich gleich mehrere Exemplare gesehen und war wieder sehr verwundert. Natürlich, es ist noch relativ warm für diese Jahreszeit aber der Sommer ist definitiv vorbei. Ist die Sonne einmal weg, kann es schon ganz gut kalt werden.

Kann es sein, dass die kurze Hose DAS Symbol des Sommers ist? Denn selbst in einer kalten Sommernacht wird zum Pulli gegriffen und nicht zur langen Hose. Es ist vielleicht der Hilferuf „Nein, seht her, es ist noch nicht vorbei.“ – ich schreibe den Artikel grad mit dem Blick auf die aktuelle Winterkollektion von Karstadt…

Doch, ich bin mir sicher, dass der tolle Sommer 2014 vorbei ist und genieße gerne den Herbst und freue mich natürlich auf den Glühwein im Winter :)

Fleisch hat auch ein Gesicht!

Lecker Fleisch, kein Tag ohne Fleisch, fette Burger mit double beef! – Das ist nun ein wenig übertrieben, aber ich kenne sehr viele Menschen, die so gut wie jeden Tag Fleisch essen. Ich gehöre zu diesen Menschen. Doch bin ich dafür, dass wir dies bewusster tun sollten. Natürlich bin ich mir im klaren darüber, dass täglicher Fleischkonsum nicht zu den Vorzeigeessgewohnheiten gehört und sicher auch in keinem Buch über Healthy Lifestyle zu finden ist.

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Fleisch als Produkt, nicht als Erzeugnis. Quelle: FAZ.net

Dass durch den Konsum von Fleisch Tiere sterben mussten, sollte jedem klar sein. Man steht ja nicht umsonst mehr auf Pute als auf Schwein oder könnt sich mal ein gutes „Stück“ Rind. Aber wieso schreckt man zurück, wenn ein „wahres“ Tier im Fokus von ausgewogener Ernährung, Genuss und Lifestyle gerät? „Fleisch hat auch ein Gesicht!“ weiterlesen

Nur mal schnell was einkaufen.

Wer kennt es nicht – den kurzen Einkauf nach der Arbeit, nach der Uni oder einfach spontan. Es ist bloß der Gedanke, noch kurz was zu Essen für den Abend oder nächsten Tag zu besorgen.

Natürlich braucht man dafür keinen Einkaufswagen, denn das ist eher was für Familien, alte Menschen oder Hausfrauen/männer. Es geht ja schließlich nur um was schnelles für den Abend und die Kleinigkeiten für das Frühstück am nächsten Tag.

Dann kommt man beispielsweise bei Lidl rein, schnappt sich dann sofort was süßes weil es einen so anlächelt, natürlich das Brot, Gemüse für den Salat, weil man ja heutzutage gesund lebt, Aufstrich und eine Milch weil diese auch bald wieder leer ist. Da für den Abend bloß Nudeln mit Tomatensauce geplant ist, wird dies auch schnell genommen.

Und dann hängt man da, plötzlich ist der Einkauf nicht mehr schnell gewesen, da man probiert den Einkauf irgendwie auf beide Arme zu bekommen, verliert dabei vielleicht noch etwas und überlegt, wie man das nun an besten zur Kasse bekommt, wo man dann endlich doch eine Tüte dazu kaufen kann. Vielleicht wird man sogar noch von den Leuten mit Einkaufswagen vorgelassen weil der Anblick einer Person mit zig Sachen auf den Arm wohl eher bemitleidend als „jung, dynamisch und organisiert“ aussieht.

Mag es daran liegen, dass man gar nicht so viel ausgeben möchte und deswegen gleich auf einen Einkaufswagen verzichtet oder einfach daran, dass man nicht Familie, alter Mensch oder Hausfrau/Mann ist oder einfach Einkaufen nicht als Tagespunkt ansieht sondern als Sache nebenbei, wie wir es ja gerne mal tun (Alles TO GO).

Ich probiere aus meiner Erkenntnis zu lernen, vielleicht doch mal einen Wagen zu nehmen, denn Läden wie Lidl oder Aldi haben aus mir noch nicht gelernt und noch keine Möglichkeit geschaffen einen Wagen oder Korb zu nehmen, falls ich es dann plötzlich doch brauche. Im besten Fall ergattert man sich nämlich dann noch einen Karton, um den Einkauf da drin zu tragen,  wo die Milchtüten drin waren.

Kurz, günstig, nebenbei -> peinlich! länger als erwartet, unpraktisch.