Kulturschock in Neu und Alt Delhi

In meinem Post über die Thematik, wie man ein Indienabenteuer plant  habe ich ja schon ein wenig über die Komplexität Indiens geschrieben. Nun möchte ich aber explizit von Delhi berichten, Neu und Alt Delhi. Dies war unsere erste Station unserer Reise und hat uns sofort in Indien ankommen lassen.

Angekommen sind wir um 3 Uhr nachts am Flughafen von Neu Delhi. Da wir vorab über India Someday schon einen Fahrer organisiert haben war die Ankunft und der Transfer in unsere erste Unterkunft, einem B&B in Neu Delhi, kein Problem.

Die Bargeldbeschaffung in Indien erwies sich jedoch schon nach der Ankunft als Problem. Die Automaten am Flughafen erlaubten nur 200 Rupien abzuheben. Das Entspricht ca. 28 Euro. Von diesem Problem hatte ich auch im Vorfeld schon gelesen. Da unsere Unterkünfte und der Fahrer schon vorher bezahlt wurden, war es für uns jedoch kein akutes Problem. Hätten wir aber von dem Geld noch die Unterkunft und die Transfers zahlen müssen, wäre das ein riesiges Problem geworden. Denn Kartenzahlung in Indien ist nicht sehr weit verbreitet. 

Wir haben uns vor ab schon dazu entschlossen, dass wir auf unserer Rundreise in Indien gerne einen eigenen Fahrer hätten, da die Preise dafür in Indien für europäische Verhältnisse sehr attraktiv sind und wir so gleich einen Einheimischen an der Hand haben, um Fragen stellen zu können und vielleicht auch den ein oder anderen Insider-Tipp bekommen.

Erstes Ziel Alt Delhi

Nach ein paar Stunden Schlaf fingen wir auch schon an, mit Nadim, unserem Fahrer, Delhi zu erkunden.

Eine Mosche in Alt Delhi

Unsere erste Station war das Fort in Alt Dehli, wo wir eine Mosche besichtigt haben. Der Eintritt war 400 indische Rupie (was ca. 6 Euro entspricht). Für uns war Alt Delhi wirklich ein Kulturschock. Es waren unglaublich viele Menschen dort, die in einem irren Gewusel alle ihren Tätigkeiten nachgingen. Touristen haben wir fast keine gesehen, erst beim Eingang der Mosche fielen uns Touristengruppen auf.

Bei der Moschee handelt es sich um die Jama Masjid Moschee, der größten Moschee Indiens. In all dem Trubel in Alt Delhi bildet sie wirklich eine ruhige Oase dort. Obwohl man auch dazu sagen muss, dass die Inder in hoher Zahl versuchen, „dein Guide“ zu sein, um sich ein wenig Geld zu verdienen. Auch wenn es zunächst nicht danach aussieht, sie verlangen im Anschluss Geld wenn sie einem was erzählen. Und nicht irgendeine Aufmerksamkeit, sondern machen schon deutlich, wenn es ihnen nicht genug ist.

Ein indisches Mädchen, welches leider zum betteln dort war

 

Nachdem wir rund um die Moschee noch Alt Delhi ein wenig erkunden wollten haben wir wirklich sehr großen Respekt vor dem Ort entwickelt. Damit meine ich jetzt nicht die geschichtsträchtige Atmosphäre, sondern eher die komplett andere Kultur. Das Leben spielte dort auf der Straße ab. Händler, Verkäufer, Rikschafahrer und viele andere Teilnehmer. So ist es auch völlig normal, dass eine Art Schlachter/ Fleischverkäufer an der Straße seinen Stand hat, wo man wirklich alle Teile einer Ziege erwerben konnte. Der Blick auf die Rinnsale aus Blut auf der Straße, gepaart mit dem Geruch, war nichts für schwache Nerven.

Dehli hat wirklich sehr viele Menschen

Mit der Zeit wurde es uns auch ein wenig zu viel. Vielleicht war es auch nicht die beste Idee, als ersten Punkt unserer Erkundungstour direkt nach Alt Delhi zu fahren, wo die Infrastruktur wohl nie auf so viele Menschen ausgerichtet war. Es war jedoch sehr interessant und wir hatten das Gefühl, dass uns danach auch nichts mehr so schnell schocken könnte.

Das India Gate in Neu Delhi am Sonntag

Unser nächster Halt  war das India Gate. Das India Gate Bildet das eine Ende des Rajpath, dem Königsweg. Dieser Weg führt vom India Gate zu den Regierungsgebäuden in Delhi. Wir befinden uns dort in Neu Delhi und nicht mehr im alten Teil der Stadt. In Neu Delhi wirken die 25 Millionen Einwohner auch gleich ganz anders.

Das India-Gate

Da wir an einem Sonntag dort waren und auch in Indien an diesem Tag die meisten Geschäfte geschlossen haben, war dort einiges los. Die Menschen schienen dort einfach ihren Tag zu genießen. Es wurden spiele gespielt, viel gelacht und sehr viele Fotos gemacht. Touristen hat man aber auch dort so gut wie nicht entdecken können. Somit waren wir gefühlt die einzigen mit einem westlichen Aussehen, was sich auf die Zahl der Selfies, die mit uns gemacht wurden, wohl sehr ausgewirkt hat. Ich wurde, wahrscheinlich auch wegen meiner Haarfarbe, teils im Minutentakt gefragt, ob ich ein Selfie mit ihnen machen konnte. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich da nur geschmeichelt gefühlt und fand es sehr interessant, weil in Deutschland passiert einem das in der Art nun wirklich nicht. 

Die Menschen dort ware alle freundliche und nett und auch wenn man augenscheinlich anders war, wurde man dort eher interessiert als distanziert aufgenommen. Schon am ersten Tag in Indien war das ein gravierender Unterschied für mich, wenn ich an Deutschland denke, wo Fremde leider eher distanziert betrachtet werden.

Indien besitzt eine viel größere Vielfalt an Religionen und Lebensweisen als Deutschland. Und man könnte da annehmen, dass es dadurch viele „Lager“ gibt, in die sich Menschen begeben. In meiner Wahrnehmung war es doch anders. Die Menschen lebten zwar alle ihre Lebensweise aus, aber schienen nicht mit anderen zu konkurrieren. Auch dort kann Deutschland noch was von lernen.

Hier zeigt ein Inder die verschiedenen Religionen und steht für Toleranz

Mein persönliches Highlight in asiatischen Ländern: Jegliches Streetfood ausprobieren!

Nach unserem Besuch am India Gate ging es dann auch erstmal wieder zurück ins B&B, da wir von der Anreise noch sehr fertig waren. Außerdem wollten wir das erste mal sehen, was Indien an Streetfood für uns bereit hält. Die Betreiber unseres Guest Houses waren im übrigen auch sehr freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Toller Service und tolle Menschen!

Wie immer gilt: Wenn jemand vor hat, auch in einen von mir beschriebenen Ort zu reisen kann mir immer geschrieben werden – gerne gebe ich Auskunft über unsere Unterkünfte. 

Bei dem Streetfood vor der Tür unserer Unterkunft wurden wir nicht enttäuscht. Am liebsten hätte ich „von allem ein bisschen“ gehabt.

Ein kleiner Blick auf unsere Errungenschaften des ersten Abends

Schon am ersten Abend habe ich mich so in die indische Küche verliebt. Mein Mund musste sich an die Schärfe zwar erst gewöhnen, aber wäre ja langweilig, wenn selbst Indien in der Hinsicht kein Problem gewesen wäre. Richtige Schwierigkeiten hatte ich mit dem Essen aber nicht. In erste Linie war es einfach nur sehr scharf. Viele westliche Touristen bekommen jedoch den sogenannten „Delhi-belly“. Sprich Verdauungsprobleme, die bis zu 5 Tagen anhalten aufgrund der Unverträglichkeit von indischen Gerichten.

An nächsten Tag nahmen wir uns mit Nadim vor, die berühmten Grabstätten Delhi´s anzuschauen. Darüber berichte ich jedoch nächstes Mal :)

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Blogtrotts erster Liebster Award

Ich freue mich sehr darüber, meinen ersten Post über einen Liebster-Award veröffentlichen zu können. Verliehen wurde er mir von dem Blog von Moe und Nicki, die gemeinsam den Blog Moppedhiker (http://www.moppedhiker.de) betreiben.

Da dies mein erster Liebster-Award ist möchte ich erstmal erklären, worum es bei diesem Award geht: Der Liebster-Award ist eine Art Preis, den sich Blogger gegenseitig verleihen können. Ziel dieses Preises ist es, auf neue und frische Blogs aufmerksam zu machen und ein Netzwerk zwischen Bloggern zu schaffen.

LiebsterAwardMir wurden 11 Fragen gestellt, die ich auf diesem Wege sehr gerne beantworten möchte.

1. Warum bloggst du?

Die Frage ist sehr gut, da ich sie mir selbst des öfteren mal stelle. Die Antwort ist jedoch sehr einfach. Ich bekomme immer mal wieder (wie man auch an der Regelmäßigkeit meiner Beiträge auf Blogtrott erkennen kann) eine riesige Schreiblust. Ein Blog ist mir da der beste Weg gewesen, diesen Druck zu lösen und meine Texte schnell und gut mit anderen Menschen teilen zu können. Hinzu kommt noch mein Interesse an der digitalen Welt und den sozialen Medien. Das Betreiben eines Blogs vereinigt all dies und deswegen blogge ich :)

2. Was unterscheidet dich von anderen Bloggern?

Hm, was unterscheidet mich ansonsten von meinen Mitmenschen, den Tischnachbarn in der Uni oder dem Menschen vor mir an der Kasse? Ich komme grad nur spontan auf „Meine Haarfarbe“! Ne, ich weiß nicht, was mich unterscheidet. Ich schreibe auf meinem Blog was ich erlebt habe, das wird der Unterschied zu anderen Bloggern sein, die vielleicht den gleichen Ort besucht haben, jedoch etwas anderes erlebt.

3. Zelt oder Hotel?

Oder Zug, oder Bus, oder Hostel, oder Flugzeug – schlafen kann ich überall :)

4. Natur oder Städte?

Am liebsten plane ich meine Reisen so, dass ich zunächst einen „Sightseeing-Part“ habe, meistens ist dieser Teil in Städten und anschließend mag ich die Natur eines Landes sehen und erleben. Ich finde beide Seiten eines Landes interessant und das versuche ich jedes Mal aufs neue zu erleben.

5. Was ist für dich die beste Art zu reisen?

Für mich gibt es nicht „die“ beste Art zu Reisen. Die Länder dieser Welt sind so verschieden. Bei dem einen gibt es sicher eine für mich beste Art zu Reisen. Beim nächsten Land wäre diese Art aber vielleicht total fehl am Platz.

6. Was würdest du als Erstes machen, wenn du 1000€ gewinnst?

Wahrscheinlich sparen und die nächste Reise planen.

7. Wohin ging deine erste große Reise?

Meine erste größte und auch insgesamt größte Reise ging bisher für 6 Monate nach Australien.

8. Was war dein skurillstes Reiseerlebnis?

Schwierige Frage! Ich hatte schon einige skurrile Erlebnisse auf meinen Reisen. Aber das skurrilste war war wahrscheinlich mal die Indruduction in einen Job, wo ich in Australien auf dem Land gewohnt habe, wo ich mir als erstes ein eigenes Klo im australischen Busch bauen musste und danach eine Schlangenhaut bei meinem zukünftigen Bett fand. Das war echt verrückt.

9. Südamerika oder Kanada?

Erst Südamerika und später Kanada :)

10. Welches Buch hast du als letztes gelesen?

Interessant, dass ich die Frage erst nach meiner Indienreise beantworte. Auf meiner Reise habe ich nämlich die ersten 4 Bände von Harry Potter gelesen. Die anderen 3 kommen jetzt auch zügig dran. Mir ist es nämlich echt peinlich, dass ich wohl der einzige in meinem Jahrgang auf dieser Welt bin, der die Bücher damals nicht gelesen hat.

11. Welcher Blog sollte mehr Beachtung bekommen?

www.blogtrott.de natürlich :), ne Spaß. Ich finde diese Frage sehr schwierig, da ich gar nicht genau weiß, welcher Blog wie viel Aufmerksamkeit bekommt und wie ich sie messen könnte. Ich mag Blogs gerne, die noch nicht zu viel Aufmerksamkeit bekommen, da ich das Gefühl habe, diese seien ungefilteter. Deswegen kann ich jetzt das „sollte“ nicht wirklich beantworten.

 

Nun liegt es an mir Blogs für den Liebster-Award zu nominieren. Diese Frage ist auch der Grund dafür, dass ich so lange für den Post gebraucht habe. Die Blogs, denen ich folge, haben schon etliche dieser Awards, gerade einen bekommen oder schon den letzten nicht mehr weitergegeben. Nun habe ich es aber geschafft und kann 1,2 Blogs nominieren :)

  1. Sinah von theblackshirtblog.com/ : Sinah schreibt direkt, sie spricht an was Sie an der Gesellschaft stört, was sie erlebt und schreibt ungefiltert das, was sie denkt.
  2. Anna von https://annatravelingtheworld.wordpress.com : Anna macht eine Weltreise und berichtet immer aus den verschiedenen Ländern. Wer also eine weitere Reiseinspiration sucht ist hier genau richtig :)

Hier auch die Regeln und meine Fragen an euch:

Die Regeln für die nominierten Blogs

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die  Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Meine Fragen an Euch:

  1. Wieso möchtet ihr die Welt/ das Internet an euren Gedanken und Erlebnissen teilhaben lassen?
  2. Plant ihr eure Beiträge?
  3. Würdet ihr die Inhalte von 3. bei Bezahlung in eurem Blog veröffentlichen?
  4. Fast oder Slow Travelling?
  5. Achtet ihr beim Reisen auf euren ökologischen Fußabdruck?
  6. Bahn, Bus oder Flugzeug?
  7. Fühlt ihr euch durch euren Blog gehört?
  8. Was würdet ihr gern mit eurem Blog erreichen?
  9. Seit eurem ersten Tag – macht Bloggen noch genauso viel Spaß?
  10. Was haltet Ihr vom Liebster-Award?

Ich freue mich auf eure Erwiderungen auf meine Fragen und wünsche allen Bloggern weiterhin gutes Gelingen und natürlich immer Freude und Spaß am bloggen!

Wie plant man ein Indienabenteuer?

Wie ich schon angekündigt habe, werde ich mein Indienabenteuer in mehrere Posts gliedern. Dieser ist der erste dieser Serie. Hier geht es darum, was alles vor dem Abflug nötig war, um unsere Indienreise erleben zu können.

Ich war von meinem Uni-Semester genervt und brauchte wieder ein Abenteuer, auf das ich mich nach der langen Lernphase freuen kann. Das hilft mir jedes Mal aufs neue, mich wochenlang durch den Stoff des Semesters zu prügeln. Wie schon bei meiner Südostasienreise haben wir beschlossen, zu dritt zu reisen. Da diese Entscheidung aber erst knapp 6 Wochen vor der geplanten Abreise gefällt wurde, hieß es: Jetzt aber schnell buchen und grob planen!img_0202

Aufgrund weniger Zeit holte ich mir schnell Hilfe

Wir buchten zunächst den Flug: pro Person knapp unter 500 Euro mit Etihad und JetAirways. Ich denke, für eine recht kurzfristige Buchung haben wir da einen guten Preis erwischt. Dann ging es ans Recherchieren, um eine grobe Route herauszufinden. Es kam für mich nicht überraschend, aber ich begriff, dass ich das in der kurzen Zeit neben der Lernphase nicht schaffen würde, eine Route zu planen und die Buchungen abzustimmen, die wir vorher tätigen wollten. Also suchte ich nach Hilfe und fand www.indiasomeday.com – India Someday ist ein virtueller Reiseveranstalter, der sich auf Indien spezialisiert hat. Sehr einfach und effektiv teilte ich India Someday unsere Eckdaten mit:

  • wie viel wollen wir ausgeben
  • wie wollen wir reisen
  • was möchten wir auf jeden Fall sehen
  • wie viel Zeit haben wir

Sehr schnell bekam ich eine Antwort und einen groben Reisevorschlag von dem Team zugeschickt. Ich war sehr begeistert! In der Schnelligkeit hätte ich die Daten niemals herausfinden können. Unsere Vorgaben wurden sehr gut eingehalten und in den nächsten Wochen und ein paar E-Mails später hatten wir nach kleinen Korrekturen den für uns erstellten Reiseplan für 3 Wochen Indien. Danke, India Someday! In den weiteren Artikeln werde ich immer mal wieder auf die Leistungen von India Someday eingehen und bei Interesse auch gerne einen extra Artikel darüber verfassen.

Abgesehen von Buchungen vor Ort, was muss ich in Deutschland beachten?

Es ist immer die gleiche Leier, wenn man eine Reise in ein Schwellenland wie Indien vor hat. Sämtliche Krankheiten kann man anscheinend durch bloßes Sein bekommen und sicher ist man sowieso nie. Ich will das gar nicht herunterspielen, ich möchte bloß drauf hinweisen, dass man versuchen sollte, sich fundiert zu informieren. Wie bei der Google-Suche nach Symptomen hat man nämlich schnell nur das schlimmste vor Augen. Sucht aber lieber euren Hausarzt oder ein staatliches Tropeninstitut auf und lasst euch beraten. Jede Reise ist individuell genauso wie jeder Mensch, deswegen ist eine individuelle Beratung auch wichtig! Vor der Beratung kann man aber auf der Seite des Auswärtigen Amts mal nachschauen, zu welchen Impfungen für das Zielland dort generell geraten wird.

Wichtig: Visum!

Für alle, die bisher ihre Reisen in Europa gemacht haben – ihr braucht für Indien ein Visum, welches man nicht automatisch bei der Einreise bekommt. Der Erwerb des Visums ist aber nicht so aufwendig und Basis-Englischkenntnisse sind ausreichend. Es gibt ein E-Visa, welches für 30 Tage gültig ist und online auf https://indianvisaonline.gov.in beantragt werden kann. Kostet pro Person ca. 50 Euro.

Koffer oder Backpack?

Es gibt so manches Reiseland, dort fahren Leute in Backpacks hin, um vorrangig bloß Backpacker zu sein, wo man aber eigentlich auch einen Koffer hätte mitnehmen können. Indien würde ich nicht dazu zählen. Vor allem wenn man eine Rundreise macht und nicht bloß einen Strandurlaub. Teile vieler indischer Städte sind nicht mit einem Auto oder Bus zu erreichen, sodass man oft zu Fuß gehen muss. Natürlich benötigt man auch einen, wenn man Zeit in der Natur verbringt, generell oft den Ort wechselt etc.; das Argument der Städte jedoch finde ich am wichtigsten, da die tollen Städte Indiens sicher von jedem aufgesucht werden, der sich nach Indien wagt. Also ganz klar: Backpack!

Was man auf jeden Fall im Backpack dabei haben sollte: Kohletabletten (für die Verdauung), langärmliges und lange Hosen (für Besichtigungen), alle Reiseunterlagen in ausgedruckter Version (die Inder sind noch nicht so digital), nicht zu viele Klamotten – lieber noch ein wenig Freiraum für Einkäufe (Indien ist ein sehr serviceorientiertes Land, deswegen kann man die Klamotten überall reinigen lassen).

Preview unserer Reiseroute

Wenn alle Vorbereitungen in Deutschland abgeschlossen sind, kann man sich noch mehr auf das bevorstehende Abenteuer freuen. Auf Blogtrott werde ich unsere Stationen, Erlebnisse & Highlights mit euch teilen. Um einen kleinen Einblick zu bekommen, möchte ich euch aber hiermit schon unsere Reiseroute vorstellen:

Indienreise Februar 2017

Unsere Reise begann in Delhi, anschließend fuhren wir mit einem Auto über Agra nach Jaipur. Von dort aus ging es mit einem Nachtzug nach Jaisalmer. Nach unserem Aufenthat dort fuhren wir erneut mit einem Auto über Jodhpur nach Udaipur. Von Udaipur flogen wir, mit einem kurzen Zwischenstop in Mumbai, nach Goa, von wo aus auch unser Rückflug über Delhi zurück ging.

Für Fragen, rund um die Planung einer Indienreise könnt ihr mir gerne auch persönlich schreiben oder einen Kommentar hinterlassen. Ich werde mich bemühen, jede Frage zu beantworten: 

Bis zum nächsten Beitrag,

euer Alex :)

Kopenhagen im Jahreswechsel

Der Januar ist nun schon wieder fast vorbei, und damit aber auch Gott sei dank, die Prüfungen für die Uni, erstmal :). Bevor der Januar jedoch ganz vorüber ist möchte ich euch von meinem Besuch in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen berichten und vor allem, wie es über Silvester dort so ist.

Wie komme ich nach Kopenhagen?

Ich würde mich zunächst danach richten, woher ich überhaupt komme, wie viel Zeit ich mitbringe und was mein Geldbeutel zulässt. Wir sind von Hamburg für günstige 50-60 Euro mit einem IC von Hamburg – Hauptbahnhof bis Kopenhagen Hauptbahnhof gefahren. Die Zeit war, mit 5,5 Stunden, vollkommen okay. Aufregend ist bei dieser Überfahrt, dass man eine Stunde auf einer Fähre verbringt (mitsamt dem IC!). Eine andere, günstige Möglichkeit ist auch die Nutzung eines Fernbusses. Dauert, zumindest von Hamburg aus, gar nicht so viel länger und bietet auch die Überfahrt auf der Fähre.

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Wo komme ich in Kopenhagen unter?

„Kopenhagen im Jahreswechsel“ weiterlesen

Willkommen im Blogtrott 2017

Weihnachtsposts, Jahresrückblicke, Weihnachtswünsche und einen guten Rutsch. Das alles habe ich verpasst euch zu liefern. Es war sehr viel los im letzten Monat und das neue Jahr fängt genauso an, wie der Dezember aufgehört hat.

Dieser Post ist mehr sowas wie ein Lebenszeichen und eine kleine Vorschau für die nächsten Wochen und Monate.

Nachdem ich im letzten Jahr über Silvester in Hamburg geschrieben habe, möchte ich euch demnächst über mein Silvestererlebnis in Kopenhagen berichten.

 

Außerdem hat die Planung für das nächste große Abenteuer begonnen: eine Indienreise. Ich bin schon sehr gespannt auf die Reise, über die ich dann natürlich auch berichten werde aber zunächst möchte ich dann erstmal über die Planung für eine solche Reise berichten. Indien ist nämlich, im Gegensatz zu vielen anderen Reisezielen eine sehr große Herausforderung wenn es um die Planung aus Deutschland geht.

Ich könnte auch noch einiges über die Weihnachtsmärkte in München und Hamburg schreiben, aber ich glaube da bin ich wohl definitiv viel zu spät dran :).

Hiermit kann ich dann aber gleich noch auf den Instagram Feed von Blogtrott.de hinweisen. https://www.instagram.com/blogtrott/ – noch gibt es nicht viele Bilder und genauso wenig Follower, aber ich hoffe das ändert sich bald. Dieser Feet sollte ein Sammelsurium von Reisebildern werden :)

Um aber noch einen kleinen Rückblick auf 2016 zu werfen möchte ich euch die meist gelesenen Posts aus dem letzten Jahr einmal vorstellen. Es hat ja sicher einen Grund, warum ihr die am liebsten gelesen habt :)

Ein unerwartetes Wochenende 

Es freut mich sehr, dass ihr diesen Beitrag gern gelesen habt, mir hat es auch sehr viel Freude bereitet ihn zu schreiben und natürlich das erlebt zu haben, was drin steht.

Konzentrationslager in Dachau

Grausam aber sehr wichtig zu wissen und zu erinnern. Der Besuch in dem KZ hat mich sehr berührt und auch wütend gemacht. Der Rückblick auf 2016 zeigt mir, dass dieses Thema sehr wichtig und leider auch aktuell ist. Ich denke niemandem schadet es, sich über die Geschehnisse und vor allem Entwicklungen zu informieren.

Der Hamburger Hafen

Dieser Post gefällt mir persönlich sehr, sehr gut und ich freue mich, hoffentlich bald den nächsten Post über Hamburgliebe zu schreiben :).

Nun, da 2017 schon angefangen hat, freue ich mich drauf, was ich noch alles in diesem Jahr erleben und schreiben werde. Ganz grob gesehen ist dieser Blog eine Art Tagebuch der Dinge, die mich wirklich berührt und erstaunt haben. Erlebnisse, die ich teilen will.

Ich wünsche uns allen ein frohes, gesundes, erfolgreiches Jahr 2017.  :)

 

Gewinner der Aktion Backpacker Weltweit

Wuhu, es gibt 3 Gewinner!

Ich freue mich riesig, dass es eine so rege Beteiligung bei dem Gewinnspiel gab. Es war nun das erste auf Blogtrott.de und ich hatte noch keine Erfahrungswerte. Es gab Beteiligungen über Facebook, Instagram und natürlich auch hier auf dem Blog. Am liebsten hätte ich euch allen eine Ausgabe von dem Buch zukommen lassen, leider ist dies aber nicht möglich. Was euch aber natürlich nicht dran hindert, ein Exemplar zu erwerben. Hier gehts zum Buch (E-Book Version folgt bald – im Moment ist es nur als Printversion verfügbar) „Gewinner der Aktion Backpacker Weltweit“ weiterlesen

Bali – ein Tipp gegen den Winter

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber in München ist das Wetter im Moment sehr abwechslungsreich. Es wechselt zwischen Regen und Sonne bei stetiger Kälte und Nässe. Es ist die Zeit, wo es noch nicht wirklich winterlich ist, der Glühwein noch nicht glüht, man aber schon die Winterjacke herausgeholt hat.

In dieser Zeit wünscht man sich, an einem warmen Ort mit viel Sonne zu sein. Und genau dafür soll dieser Artikel sein. Einmal, um zu inspirieren den eigenen Urlaub auf eine solche Zeit zu legen und auf der anderen Seite das nächste Land meiner Südostasienreise vorzustellen – Bali, Indonesien.

fullsizeoutput_a7dDieser Beitrag gilt als Einstieg für Balibesucher. Bali ist eines der Top-Attraktionen Asiens aus Sicht der westlichen Welt. Nach meinem Besuch dort kann ich es als solchen auch nur bestätigen! „Bali – ein Tipp gegen den Winter“ weiterlesen

Backpacking Weltweit mit Gewinnspiel

Es freut mich sehr schreiben zu können, dass von mir ein Beitrag in dem Buch Backpacking Weltweit erschienen ist. Wie dieser Blog ja zeigt, schreibe ich sehr gerne über meine Reisen und dem ach so schönen Drumherum. Es hat mich daher total gefreut, als die Redaktion des MANA-Verlags auf mich zukam und mich nach einem Beitrag für das anstehende Buch Backpacking Weltweit ansprach. Ich war sofort begeistert und habe natürlich gleich Ja zu diesem Projekt gesagt. „Backpacking Weltweit mit Gewinnspiel“ weiterlesen

Gastbeitrag: Vegetarisches Kräuterfaltbrot

Arbeitszeit: 20 Minuten, Backzeit: 25–30 Minuten

Schnell, einfach und lecker! Wer kennt das nicht?

Man ist zum Geburtstag eingeladen oder auf eine Hausparty und bietet großzügig seine Hilfe an. Neben der Uni oder Arbeit konnte man kaum was vorbereiten und auf einmal steht die Party vor der Tür!

In meinem Fall bedeutet dass: das Kräuterfaltbrot muss gebacken werden! 

So fancy wie der Name klingen mag ist es gar nicht. Das Kräuterfaltbrot besteht aus einem normalen Hefeteig bestrichen mit Kräuterbutter. Die ist natürlich selbstgemacht. „Gastbeitrag: Vegetarisches Kräuterfaltbrot“ weiterlesen

Saftige Zitronen-Schnitten

Es ist Oktober und bei vielen, wie auch bei mir, ist die Kürbiszeit angebrochen. Leider habe ich in diesem Jahr erst einmal ein Kürbisrezept gekocht. Und zwar die deftige Kürbissuppe, die ich im letzten Jahr schon einmal vorgestellt habe.

Da ich nun aber wegen anderer Rezepte noch Zitronen hatte, habe ich bei Pinterest nach Rezepten mit Zitronen gestöbert. Da bin ich auf den Blog von Hanna gestoßen. Sie beschrieb diese Schnitten als Lemon-Brownies. Ich bin mir auch sicher, dass es bei mir welche geworden wären, hätte ich doch bloß eine bessere Form für Brownies gehabt.

fullsizeoutput_1c20 „Saftige Zitronen-Schnitten“ weiterlesen