Singapur – die Ausnahme Asiens


Nach Kuala Lumpur ging es für uns dann nach Singapur. Wir flogen mit TigerAir und es war so gut, wie es bei einer Low Budget Airline sein kann. Der Flug dauerte nur 1,5 Std – die gehen sehr schnell vorbei. Angekommen in Singapur waren wir gleich begeistert. Der Flughafen ist sehr schön angelegt und auch die ganzen Sicherheitskontrollen ließen, vor allem in den aktuellen Zeiten, einen sicher fühlen. Wir tauschten wie immer erstmal ein wenig Geld und aus den malaysischen Ringgit wurden Singapurdollar. Der Kurs von Euro zu SIN$ war 1:1,60.

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Unser Apartment haben wir wieder mit AirBNB gebucht und fuhren direkt vom Flughafen mit dem Taxi dort hin. Taxis sind in Singapur verhältnismäßig günstig. In erster Linie zum restlichen Niveau dort und zum zweiten im Vergleich zu den Taxipreisen in Deutschland. Das Apartment war wieder toll! Wir hatten echt Glück mit unseren Unterkünften (Davon habe ich schon ein wenig berichtet unter Irgendwo muss man ja wohnen). Wir wohnten unmittelbar bei der Orchard Road, eine bekannte Shopping-Meile in Singapur. 

Zunächst muss ich festhalten, dass wir über Chinese New Year dort waren. Vor allem bei unserem ersten Ausflug, auf die vorgelagerte Insel Sentosa Island. Diese Insel ist bequem vom Hafen aus über eine Brücke zu erreichen. Als ich in meinem Reiseführer von den Inseln gelesen habe stellte ich mir aber was komplett anderes vor, als ich dort zu Gesicht bekam. Die Insel erinnert ein wenig an Jurassic World – nur ohne Dinosaurier. Die Insel scheint komplett angelegt zu sein, beherbergt die Universal Studios, ein riesiges Schwimmbad und einiges zum anschauen. Meine Vorstellung dieser Insel war eine andere aber umso größer war die Überraschung. 

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Aufgrund vom chinese New Year war der Eintritt für die Insel kostenlos (ansonsten sind es aber auch nur 2$). Ich denke normalerweise ist es dort nicht ganz so voll wie bei unserem Besuch. Gefühlt hatte die ganze Stadt einen freien Tag und verbrachte ihn dort. Leider war das Wetter nicht so toll, ansonsten könnte ich es ihnen auch nicht verdenken dort einen tollen Tag zu haben.

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Ich würde jedem empfehlen dort einen Tag zu verbringen. Man kann viel mehr sehen als man denkt und die Insel ist auch weit größer als man vorher annimmt. Man kann wirklich sehr viel sehen und einen schönen, langen Spaziergang machen.

Singapur hat sehr viele Facetten, aber was die meisten gemein haben ist, dass sie alle gepflegt sind. Der Unterschied zu Kuala Lumpur war wirklich sehr präsent die ersten Tage. Vor allem auch die Preisgestaltung. Wo man in Malaysia für 2 Euro gut was unterwegs essen konnte, habe ich für 10 Euro gerade mal ein sehr ärmliches Gericht bei uns im Apartment kochen können.

Es ist wahrscheinlich nicht das beste Beispiel aber wer sich vor Augen hält, was so eine Flasche in Deutschland kostet wird auch sehr erstaunt sein!
Es ist wahrscheinlich nicht das beste Beispiel aber wer sich vor Augen hält, was so eine Flasche in Deutschland kostet wird auch sehr erstaunt sein!

Die Straßen in Singapur sind super und genauso super kann man sich dort mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vorwärts belegen. Wir kauften uns eine Karte, die man je nach Bedarf aufladen kann, und nutzen ausschließlich diese. Auch wenn Taxis dort nicht teuer sind – die öffentlichen kosteten fast gar nichts. Es hat mich sehr begeistert und in Anbetracht dessen, dass Singapur so klein ist und ständig Probleme mit der Entsorgung von Müll hat, haben die es sehr gut hinbekommen.

Unterwegs in Singapur haben wir einiges erleben können. Ich nutze diesen Beitrag ein wenig als Vorschau. Wir waren, wie auch in Kuala Lumpur, in Little India und Chinatown. Auch hier war ich wieder ein wenig enttäuscht, in wie fern diese Stadtteile indisch oder chinesisch waren. Little India war aber sehr viel authentischer als in Kuala Lumpur. Straßenstände, natürlich indisches Essen und mehrere Tempel.

Singapur ist überraschend westlich. Ich wusste schon, dass es in Asien in der Hinsicht eine Ausnahme bildet aber so krass hätte ich nicht gedacht. Es bildet genau das Gegenteil von meinen Erfahrungen aus Thailand und Malaysia. So wunderte mich auch nicht, dass eine der berühmtesten Straßen Singapurs eine Shopping Meile war.

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Aber Obwohl Singapur von der Größe sich nicht wesentlich von Berlin unterscheidet, hat Singapur ganz bewusst einige Teile der Stadt  begrünt oder der Natur gelassen. Auf dem Bild oben sieht man Gardens by the Bay. Eine komplett künstlich angelegte Fläche mit vielen verschiedenen Pflanzen und Dekorationen. Ein absolutes Muss bei einem Besuch in Singapur!

Aber über die Gardens by the Bay, dem Dschungel am Rande der Stadt und meinem Gesamteindruck gibt es dann das nächste Mal. Ich hoffe ich konnte euch ein wenig anfixen!

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Ein Kommentar zu „Singapur – die Ausnahme Asiens

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