Clean Food – die natürliche Art zu essen


Schon seit längerem dreht es sich bei vielen Menschen immer mehr um das Thema Ernährung. Sei es aufgrund einer Diät, dem Verlangen nach mehr Gesundheit, vegetarischem Essen oder sogar um eine vegane Lebensweise.

Ich selbst lebe nicht vegetarischen und somit natürlich auch nicht vegan. Ich finde die Idee dahinter gut und natürlich auch im gewissen Maße erstrebenswert. Auch ich achte seit einigen Jahren auf meine Ernährung aber folge eigentlich keinem Muster. Ich kenne viele, die sich von Experten Bücher besorgen und eine bestimmte Art der Ernährung so verfolgen. Ich gehöre nicht dazu. Wenn ich aus diesen Büchern von anderen die Inhalte zu hören bekomme kann ich jedes Mal sicher das ein oder andere für mich dort auch finden und in meinen Alltag einbauen. Aber meine Umstellung war in erster Linie das Zubereiten von Grundnahrungsmitteln und Finger weg von industrieller Kost bzw. Fertigprodukten.

Es benötigt auf jeden Fall jede Menge Zeit mehr wenn man sich diverse Rezepte im Internet anschaut, viel mehr einkaufen muss und eine längere Zubereitungszeit benötigt. Ich sehe kochen als Hobby, nur als „Lebenserhaltung“ wäre der Aufwand schon hoch und die Fertigware verlockend.

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Als Beispiel hier mein Frühstück der letzten Wochen. Ich nehme immer eine Kombination aus Nüssen, Haferflocken und getrocknetem Obst mit frischen Früchten und einem Joghurt. Normalerweise bloß mit Naturjoghurt. Aber natürlich musste dieses Bild an einem der Tage entstehen, wo kleine Schokospiltter im Joghurt sind =).


In letzter Zeit habe ich aber zunehmend über sogenanntes Clean Food/Clean Eating gelesen. Ich dachte meine Art mich zu ernähren wäre keine bestimmte aber nun kann ich es benennen. Ich probe stets clean zu essen.

Clean Eating bedeutet nämlich, dass man die komplette Ernährung auf Grundnahrungsmittel auslegt und keine künstlichen oder vorgefertigten Produkte zu sich nimmt. Es soll in erster Linie natürlich gesund sein, weil man die Zusatzstoffe so umgehen kann, man bessere/frischere Vitamine bzw. Inhaltsstoffe zu sich nimmt und man soll so auch nebenbei noch ein wenig abnehmen können. Natürlich gibt es dort auch vegane und vegetarische Lebensweisen.

Clean eating ist also überhaupt nicht schwer zu verstehen und ich finde es logisch, dass diese Art von Ernährung dem Körper gut tun müsste. Denn direkt aus der Natur, am besten noch selbst zubereitet weiß man am Besten, was dort drin ist und kann sich auch die Mengen selbst einteilen. Dies ist auch ein Punkt, der mir gefällt, täglich mein Essen selbst zuzubereiten. Ich kann selbst entscheiden, wie groß meine Portion ist oder direkt für mehrere Tage vorkochen. Fertigessen ist, wie der Name schon sagt, fertig und damit ist auch die Portion gemeint. Es ist nicht zwangsläufig zu viel aber selbst wenn es einem zu wenig ist kann man die Portion nicht beeinflussen.

Überhaupt nicht vegan aber aus vollkommen natürlichen Zutaten =) Leckere Spieße mit Rind und Hühnchen
Überhaupt nicht vegan aber aus vollkommen natürlichen Zutaten =) Leckere Spieße mit Rind und Hühnchen

Ein weiter Punkt ist, dass ich mich zunehmend besser mit Lebensmittel auskenne. Es gibt so viel zu entdecken, zu kombinieren und natürlich zu probieren. Abseits der Standardgerichte verstecken sich nämlich echte Schätze!

Wenn man beispielsweise einen Alltag mit einer Kantine hat ist diese Art sich zu ernähren echt nicht leicht. Ohne die Kollegen essen zu müssen oder täglich vorkochen kann wirklich zu einer Belastung werden. Man muss sich im Klaren sein, wie weit man gehen möchte oder viel mehr wie wichtig es für einen selbst ist. Ich habe das Glück, dass ich im Moment mein Praxissemester in einem Betrieb mit einer wirklich tollen Kantine absolviere. Frisches, gutes, leckeres Essen jeden Tag. Mit einer tollen Auswahl und einem Standart, der wirklich nicht alltäglich ist in einer Kantine. Wenn ich da an die Mensa von meiner Hochschule denke trennen diese Welten.

Ich hoffe ich konnte den Betriff Clean Food somit ein wenig erläutern und meinen Standpunkt vertreten. Ich bin wirklich sehr begeistert mich so zu ernähren vor allem, weil ich mich mit Ernährung und den einzelnen Lebensmittel viel intensiver auseinander setze.

Im Moment bin ich grad in dem ICE Richtung Hamburg und neben mir steht ein selbstgemacht Früchtesalat mit Kiwi, Banane, Apfel und ein paar Chia-Samen. Hoffentlich macht mich das lange genug satt =)

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Ein Kommentar zu „Clean Food – die natürliche Art zu essen

  1. guter Ansatz, völlig richtig. Wir versuchen auch, uns dementsprechend zu ernähren. Ein großer eigener Garten hilft dabei etwas. Darüber hinaus soviel „regional food“ wie möglich – und so wenig „processed food“ wie möglich. Mit dem regional food ist es nicht immer ganz leicht, Aber man muss einfach bereit sein, für gutes Fleisch von Tieren, die vernünftig gehalten wurden, auch mal etwas mehr zu bezahlen. Darüber hinaus das ständige Bestreben: weniger Fleisch, dafür mehr Fisch und auch öfter vegetarisch. Beim Fisch möglichst nur die Unbedenklichen. Da hab ich zum Glück einiges vor der Haustür.
    Peter Voigt

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