Die Batu Höhlen in Kuala Lumpur, Malaysia


Einen kleinen Eindruck über Kuala Lumpur habe ich in Kuala Lumpur – ein Zusammenspiel von Gegensätzen schon geschildert.

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Hier wird deutlich, wie nah die Baut-Höhlen an Kuala Lumpur sind

Hier möchte ich euch ein wenig über die Batu Höhlen in Kuala Lumpur berichten. Die Batu Höhlen gehören zur indischen Kultur in Malaysia. Sie sind von Kuala Lumpur leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, da die Höhlen bloß 13km von der nordwestlich der Stadt liegen.

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Die Murga-Statue

Wenn man dort angekommen ist sieht man sofort die Murga-Statue, die mit 43m die höchste der Welt darstellt. Um in den hinduistischen Höhlentempel zu gelangen muss man dann aber erstmal die 272 Stufen erklimmen. Es ist schon eine ganze Menge aber durch die zahlreichen Affen dort hat man schon dabei einiges zu sehen. Ich fand die Affen sehr amüsant, da sie dort rumtollen und sehr interessiert auf die Besucher reagieren. Nur leider gibt es genug nicht so schlaue Touristen, die dort die Affen mit allem möglichen füttern. Da wundert man sich nicht, warum dort so viele Affen auf Nahrung lauern. Eigentlich sollte man wissen, dass man wilde Tiere nicht mit irgendeinem Scheiß füttern soll.

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Oben angekommen war ich ein wenig enttäuscht. Es handelt sich zwar um einen Tempel aber ich hatte wohl zu große Erwartungen dort. Die Höhle an sich war total eindrucksvoll, ich war vorher in noch nicht so vielen Höhlen. Aber der Part vom Hinduismus war dort nicht sehr groß. Erwähnen sollte man auch, dass vor und in den Höhlen die Sauberkeit zu der Zeit leider keine so große Rolle gespielt hat, da kurz vorher etliche Menschen dort die Zeit vor dem Chinese New Year gefeiert haben und wirklich viel Müll rumlag. Vor allem aber am Fuße der Treppen. Für eine solche Attraktion war ich da auch sehr überrascht gewesen, da der Tourismus eine große Rolle zur Erhaltung dieser Höhlen spielt.

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Im inneren der Tempelhöhle

Nachdem wir die Tempelhöhle besucht haben sind wir zu einem weiteren Höhleneingang. Dort konnte man eine Höhlenwanderung machen. Den Preis der Tickets habe ich leider nicht mehr im Kopf aber es war auf keinen Fall mehr als 20 Euro für 45 Minuten Wanderung. Jeder bekam eine Taschenlampe und einen Schutzhelm und in einer angenehmen Gruppe von 10-15 Leuten ging es dann in das Dunkel der Höhlen.

Die Höhlen sind die Heimat etlicher Tiere. Als erstes fielen uns die zahlreichen Fledermäuse auf, die dort tagsüber in der Höhle waren, um nachts auf Beutejagt zu gehen. Es gibt dort 2 verschiedene Arten von Fledermäusen. Eine, die sich bloß von Früchten ernährt und eine andere, die Insekten verspeist. Außerdem leben in den Höhlen eine riesige Anzahl von verschiedenen Insekten und Schlangen, die Teilweise noch nicht richtig erforscht werden konnte, da sie teilweise sehr klein und in den tiefen des Bergs hausen. Am meisten zu sehen bekamen wir Spinnen, Kakerlaken und eine Art 1000-Füßler, wobei das wohl untertrieben ist. Außerdem konnten wir sehen, wo gerade Stalagmiten und Stalaktit entstehen und in Hunderten von Jahren teile der Höhlen wieder schließen werden.

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Die Höhlenwanderer

Total aufregend war diese komplette Dunkelheit in den Höhlen. Wenn die Taschenlampen aus waren konnte man wirklich kein Funken Licht sehen. Vollkommene Dunkelheit. Was man bei den Höhlen aber wissen muss ist, dass vor 20 Jahren diese Höhlen für Menschen geöffnet waren, beleuchtet wurden und mit Graffiti verschmiert wurden. So konnte man im Schein der Lampen manchmal noch das dumme Geschmiere der Menschen entdecken. Die staatlich geförderte Organisation, die auch diese Wanderungen organisiert konnte dieses Gebiet der Natur aber zurückgeben. Im Vergleich zu anderen Eindrücken aus Malaysia war ich sehr begeistert von diesem Arrangement, was die Angestellten an den Tag legten, um einem wirklich den Wert eines solchen Naturschauspiels zu vermitteln. Dies zeigt auch, dass der Tourismus nicht immer zerstört, sondern auch was zur Erhaltung beitragen kann.

Und nun noch ein wenig zu den malaysischen Äffchen =)

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Ein paar Äffchen mit einer Affenmutter und ihrem kleinen Baby

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Wie man auf dem oberen der Beiden Bilder sehen kann werden nicht nur Kokosnüsse zum füttern gegeben sondern auch Plastikflaschen und ähnliches. Manche Menschen machen für ein gutes Foto leider so einiges. Mir gefallen die Affen wirklich gut, sie sind oft einfach so menschlich und das wirkt schon teilweise irritierend. Aber so richtig nah möchte ich die dann doch nicht haben, denn die klauen schon sehr gerne die Dinge, die man in der Hand oder auf dem Kopf haben. Und ob man die jemals wieder sieht kann man sich ja denken…

Als nächstes werde ich die diversen anderen Sehenswürdigkeiten aus Kuala Lumpur  zusammenfassen. Die Batu Höhlen waren rückblickend mein Sehenswürdigstes Highlight in der Malaysischen Hauptstadt =)

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Ein Kommentar zu „Die Batu Höhlen in Kuala Lumpur, Malaysia

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