Ein unerwartetes Wochenende

Meine bessere Hälfte und ich haben, mal wieder, Jahrestag. Das, vielleicht oft mit Langeweile verbundene „mal wieder“ freut mich in dem ersten Satz aber sogar sehr. Es ist nicht der erste und auch nicht der zweite bei uns.

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Dieses Mal gab es für mich eine besonders Große Überraschung. Welche genau wusste ich aber lange nicht. An einem Freitag hieß es dann Mittags, dass ich doch meine Sachen für ein Wochenende mit ca. 20 Grad packen sollte und wir um 17 Uhr die Bahn am Hauptbahnhof nehmen müssten. Mein Geschenk war ein Wochenende in einer fremden Stadt. Ich hatte keine Ahnung wohin. „Ein unerwartetes Wochenende“ weiterlesen

Mein Buchtip aus Asien: Der Name des Windes: 1. Tag

Ich habe euch ja schon einmal mein Lesejournal vorgestellt, welches ich zu Weihnachten bekommen habe. Hier gehts zum Lesejournal . Der erste Eintrag in meinem Journal war nun „Der Name des Windes“. Schon oft habe ich das Cover dieses Fantasy-Romans gesehen und bin nur drauf aufmerksam geworden, weil die Cover denen von der Dämonen-Zyklus-Reihe sehr ähneln.

Zunächst möchte ich an dieser Stelle einmal eine kurze Zusammenfassung von Amazon hinzufügen, bevor ich zu meiner persönlichen Meinung komme: Der Fantasy-Bestseller aus den USA

In »Der Name des Windes« erzählt Patrick Rothfuss die Geschichte von Kvothe, dem berühmtesten Zauberer seiner Zeit. Damit ist ihm ein Roman von so viel Einfallsreichtum und solch sprachlicher Kraft und Authentizität gelungen, dass er die gesamte Fantasyszene aufhorchen lässt.

»Vielleicht habt ihr von mir gehört« … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen … und ein schüchterner Liebhaber.

Mit Der Name des Windes legt Patrick Rothfuss den ersten Teil der Königsmörder-Chronik-Trilogie vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegte. Der Bestseller-Autor Terry Brooks schreibt: »Der Name des Windes stellt das Debüt eines Autors dar, den wir lieber im Auge behalten sollten.« Das Magazin »The Onion« gibt den Lesern folgenden Rat: »Stellen Sie Der Name des Windes neben „Der Herr der Ringe“ ins Regal und erwarten Sie den Tag, an dem beide in einem Atemzug genannt werden, vielleicht als Erste unter Gleichen.«

2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman »Der Name des Windes« mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet.

In The New York Times Book Review, Bestseller mass-market fiction, Platz 11, 8.4.2008

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Singapur – die Ausnahme Asiens

Nach Kuala Lumpur ging es für uns dann nach Singapur. Wir flogen mit TigerAir und es war so gut, wie es bei einer Low Budget Airline sein kann. Der Flug dauerte nur 1,5 Std – die gehen sehr schnell vorbei. Angekommen in Singapur waren wir gleich begeistert. Der Flughafen ist sehr schön angelegt und auch die ganzen Sicherheitskontrollen ließen, vor allem in den aktuellen Zeiten, einen sicher fühlen. Wir tauschten wie immer erstmal ein wenig Geld und aus den malaysischen Ringgit wurden Singapurdollar. Der Kurs von Euro zu SIN$ war 1:1,60. „Singapur – die Ausnahme Asiens“ weiterlesen

Konzentrationslager Dachau – ein furchtbarer Blick in die Vergangenheit

Es ist nun schon länger her, dass ich einen Beitrag über einen deutschen Ort geschrieben habe. Seit 1,5 Jahren lebe ich nun schon in München aber erst letztes Wochenende habe ich das erste Mal Dachau besucht.

Ich war in meinem Leben schon vorher in 2 verschiedenen Konzentrationslagern und es war jedes Mal ein schreckliches Bild mit schrecklichen Vorstellungen. Neuengamme in der Nähe von Hamburg war mein erstes KZ was ich gesehen habe. Ich war damals in der Realschule, 7. oder 8. Klasse. Mir war bei dem Besuch nicht wirklich bewusst, was dort erzählt und gezeigt wurde. Aber auch da war klar – Deutschlands Vergangenheit ist dunkel und mit dem Blut vieler Unschuldiger getränkt. Das zweite KZ war in Polen, genauer gesagt in Stutthof. Es war von dem, was den Menschen passiert ist, noch realer. Echte Knochen, große Leinen mit den Namen der verstorbenen und eine „Gaskammer“. Was für mich bis heute tief im Gedächtnis geblieben ist, eine Mitschülerin identifizierte Ihren Großvater auf einem der Leinen. Es ist zwar für uns sehr lange her aber so lang ist es das nicht.

Ich habe mir in letzter Zeit öfter mal Gedanken zu dieser Zeit gemacht, nachdem ich gelesen habe, dass dich die Geschichte eines Landes nach 100 Jahren in ähnlicher Weise wiederholt. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber das macht mir angst. „Konzentrationslager Dachau – ein furchtbarer Blick in die Vergangenheit“ weiterlesen

Kuala Lumpur im Schnelldurchlauf

In meinen Beiträgen von den Batu Höhlen und Kuala Lumpur – ein Zusammenspiel von Gegensätzen habe ich ja schon einiges über Kuala Lumpur, der Hauptstadt von Malaysia berichtet. Natürlich haben wir auf unserem Aufenthalt dort aber noch einiges mehr gesehen. „Kuala Lumpur im Schnelldurchlauf“ weiterlesen

Fluter. – Vorstellung eines wertvollen Magazins

Wie schon auf Facebook angekündigt möchte ich hier ein paar Zeilen zum Fluter. Magazin bringen. Fluter ist ein Heft, welches von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgebracht wird. Die Themen sind immer aktuell und interessant. So war das letzte Thema zum Beispiel „Geschlechter“ und das aktuelle „Integration“. Ich muss jedes Mal aufs neue beim Lesen dieses Heftes feststellen, wie vielen Menschen ich von diesen Inhalten erzählen möchte und somit Aufklärung betreiben – das ist aber meist leichter gesagt als getan. „Fluter. – Vorstellung eines wertvollen Magazins“ weiterlesen

Clean Food – die natürliche Art zu essen

Schon seit längerem dreht es sich bei vielen Menschen immer mehr um das Thema Ernährung. Sei es aufgrund einer Diät, dem Verlangen nach mehr Gesundheit, vegetarischem Essen oder sogar um eine vegane Lebensweise.

Ich selbst lebe nicht vegetarischen und somit natürlich auch nicht vegan. Ich finde die Idee dahinter gut und natürlich auch im gewissen Maße erstrebenswert. Auch ich achte seit einigen Jahren auf meine Ernährung aber folge eigentlich keinem Muster. Ich kenne viele, die sich von Experten Bücher besorgen und eine bestimmte Art der Ernährung so verfolgen. Ich gehöre nicht dazu. Wenn ich aus diesen Büchern von anderen die Inhalte zu hören bekomme kann ich jedes Mal sicher das ein oder andere für mich dort auch finden und in meinen Alltag einbauen. Aber meine Umstellung war in erster Linie das Zubereiten von Grundnahrungsmitteln und Finger weg von industrieller Kost bzw. Fertigprodukten.

Es benötigt auf jeden Fall jede Menge Zeit mehr wenn man sich diverse Rezepte im Internet anschaut, viel mehr einkaufen muss und eine längere Zubereitungszeit benötigt. Ich sehe kochen als Hobby, nur als „Lebenserhaltung“ wäre der Aufwand schon hoch und die Fertigware verlockend. „Clean Food – die natürliche Art zu essen“ weiterlesen

Seminararbeit über die Theorie der Pöbler, die Online-Enthemmung und die Kommentarfunktion als politisches Mittel

Durch die aktuellen Themen und Entwicklungen in Deutschland möchte ich, vor allem im Bezug auf die Online Kommunikation, hier meine kurze Seminararbeit über die Kommentarfunktion mit euch teilen. Diese habe ich im letzten Jahr im Rahmen eines Moduls unter dem Thema Liquid Journalism geschrieben. Oft bin ich schockiert darüber, wie Menschen zum Beispiel bei Facebook kommentieren. In dieser Arbeit geht es unter anderem über die Theorie der Pöbler, die Online-Enthemmung und die Kommentarfunktion als politisches Mittel.

Kommentare sind gern gesehen und äußerst erwünscht. Ich sehe das im Moment so, dass es so nicht weitergehen kann.

1. Einleitung

„Wir müssen den Leserdialog neu denken“1 – Dieses Zitat von Stefan Plöchinger, dem Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, gab einen Anstoß zum Überdenken der Verhaltensweisen von Journalisten hinsichtlich des Liquid Journalism.

Das Thema dieser Arbeit ist Liquid Journalism und Community im Bezug auf den Journalismus im 21. Jahrhundert und die damit verbundene Medienkonvergenz. Die Medienlandschaft im 21. Jahrhundert ist dem ständigen Wandel ausgesetzt. Spätestens seit der Veröffentlichung des ersten iPhones verschmelzen verschiedene Medien zunehmend. Es ist zum Beispiel keine materielle Zeitung mehr von Nöten, um die aktuellen Nachrichten zu verfolgen. Dies führt dazu, dass Artikel von Zeitungen zunehmend online veröffentlicht werden und nicht bloß ausschließlich im Printformat.

Mit dem Internet kommen diverse neue Möglichkeiten der Kommunikation. Eine dieser Möglichkeiten ist die Kommentarfunktion unter Artikeln auf Webseiten der Zeitungen sowie auf Social Media Plattformen und Blogs. Sascha Lobo schreibt in seiner Kolumne, dass der Internetkommentar das vorläufige Ende des Diskurses bedeuten würde.2 Durch die steigende Anzahl von Facebook-Usern in Deutschland würde dies in diesem Kontext einen negativen Einfluss auf den Journalismus mit sich bringen. Im Mai 2014 hatte Facebook Deutschland 28 Millionen Mitglieder und die Zahl ist noch deutlich im Aufschwung3.

So gelangt man zu der Frage, ob eine Kommentarfunktion auf Webseiten und in Social Media Kanälen sinnvoll ist oder ob diese Funktion lieber deaktiviert werden sollte.

In der vorliegenden Arbeit geht es um diese Fragestellung, ob eine Kommentarfunktion bei Zeitungen einen Mehrwert schafft oder lieber abgeschaltet werden sollte. Zunächst wird der Begriff des Liquid Journalism definiert und in Relation zur Begrifflichkeit des herkömmlichen Journalisten und Redaktionen genommen. Anschließend werden die Vor- und Nachteile der Kommentarfunktion näher erläutert und analysiert, um zu einem Fazit zugelangen, ob die Kommentarfunktion aus Sicht der Zeitungen angeboten oder abgeschafft werden sollte

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Die Batu Höhlen in Kuala Lumpur, Malaysia

Einen kleinen Eindruck über Kuala Lumpur habe ich in Kuala Lumpur – ein Zusammenspiel von Gegensätzen schon geschildert.

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Hier wird deutlich, wie nah die Baut-Höhlen an Kuala Lumpur sind

Hier möchte ich euch ein wenig über die Batu Höhlen in Kuala Lumpur berichten. Die Batu Höhlen gehören zur indischen Kultur in Malaysia. Sie sind von Kuala Lumpur leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, da die Höhlen bloß 13km von der nordwestlich der Stadt liegen. „Die Batu Höhlen in Kuala Lumpur, Malaysia“ weiterlesen

Kuala Lumpur – ein Zusammenspiel von Gegensätzen

Malaysia: 

Hauptstadt: Kuala Lumpur // Währung: Malaysische Ringgit (1€ = 4-5 Ringgit) // Einwohner in Kuala Lumpur: Ca 1,5 Millionen 

Die erste Station unserer Reise war Kuala Lumpur. Nach 6 Stunden Flug von München nach Abu Dhabi und nochmal ca. 7 Stunden von Abu Dhabi nach Kuala Lumpur waren wir froh, endlich angekommen zu sein.

Die Sache mit dem Visum war sehr einfach. Ohne jegliche Angaben von Aufenthaltsort oder ähnlichem haben wir ein Visum über 3 Monate bekommen. Im Beitrag über die Wohnungssuche habe ich ja schon darüber berichtet, dass wir uns für eine Unterkunft über AirBNB entschieden hatten. Mit einem Taxi, welches man direkt und seriös vom Flughafen buchen konnte, ging es zum Apartment. Leider gab es beim „einchecken“ kleine Probleme aber als wir erstmal im Apartment angekommen sind, war auch das vergessen. Für einen geringen Preis pro Person hatten wir ein 3 Zimmer Apartment im 11 Stockwerk eines super modernen Gebäudes mit Pool und Lift direkt zum Apartment, welchen man nur mit einer bestimmten Chipkarte nutzen konnte. „Kuala Lumpur – ein Zusammenspiel von Gegensätzen“ weiterlesen